Nach Großeinsatz an Holzkirchens Schulen
Landrat fordert Lehren aus Amok-Alarm

von Maxi Hartberger

Wenige Tage nach dem Amok-Alarm an den Holzkirchner Schulen sind sich die Behörden einig, dass es sich bei dem Auslöser des Alarms um einen technischen Defekt gehandelt habe. Landrat Wolfgang Rzehak fordert nun, dass dies in Zukunft ausgeschlossen werden müsse.

Geht es nach Landrat Wolfgang Rzehak, müssen aus dem Amok-Alarm nun die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Einige Tage nach dem Amok-Alarm ist an den Holzkirchner Schulen wieder der Alltag eingekehrt. Die Schüler sind wieder in ihren Klassenzimmern, der Unterricht findet wie gewohnt statt. Dennoch ist immer noch nicht gänzlich geklärt, was den Alarm am vergangenen Donnerstag ausgelöst hat.

Alles deutet jedoch derzeit auf einen technischen Defekt bei der Brandmeldeanlage hin, wie die Holzkirchner Polizei heute erneut bekräftigte. Noch sind die Untersuchungen der Fachfirma allerdings nicht abgeschlossen. Landrat Wolfgang Rzehak besteht daher auch darauf, dass die genaue Ursache für den Fehlalarm erst ermittelt werden müsse. Gleichzeitig fordert er aber: „Falls es wirklich rein technische Gründe waren, sollte man diese für die Zukunft endgültig ausschließen können.“

Einsatz wird ausgewertet

Rzehak, der selbst an den Ort des Geschehens geeilt war, lobt zudem den Einsatz der Rettungskräfte, die die schwierige Situation so gut wie möglich gemeistert hätten. Er hofft nun, dass man bald wieder zum Alltag zurückkehren kann:

„Ich verstehe sehr – als Familienvater – dass sich viele Eltern Sorgen gemacht haben. Es war eine schreckliche Situation. Aber die Kinder und die Lehrkräfte haben es hoffentlich auch nur mit einem kleinen Schrecken überstanden.“

Im Landratsamt wiederum will man aus dem Vorfall für die Zukunft lernen. Der Einsatz wird dort derzeit genau ausgewertet. „Vielleicht finden wir noch Etwas, was wir in Zukunft noch besser machen können“, meint Rzehak.


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