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Nach dem Winter:

Lawinensicherung per Helikopter bei Kreuth

Von Simon Haslauer

Am Tegernsee und im gesamten Landkreis investiert man jetzt weiter in Lawinensicherung. Dafür wird sogar ein Hubschrauber eingesetzt.

Am Südhang des Grüneck werden Lawinenschutz-Bauwerke instandgesetzt. / Quelle: Staatliches Bauamt Traunstein

Gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Traunstein wagt sich das Staatliche Bauamt Rosenheim in die getauten Gebirgsstraßen. Aus einer Pressemitteilung des Rosenheimer Bauamts geht hervor: “Langsam aber sicher sind die letzten Schneefelder in den Bergen verschwunden. Damit wird auch sichtbar, an welchen Stellen der Winter seine Spuren hinterlassen hat.”

Besonders im Landkreis Miesbach befinden sich einige Verbauungen zum Lawinenschutz im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Bauamtes Rosenheim. Gemeinsamt mit dem Bauamt aus Traunstein kümmern sie sich um die Instandhaltung der Gebirgsstraßen. Ursula Lampe, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts Rosenheim bemerkt: “Seit vergangenem Jahr wird an zwei Bereichen gearbeitet; einmal an der Bundesstraße 307 und einmal an der Staatsstraße St 2077. An der Bundesstraße B 307 werden am Südhang des Grüneck (Tegernseer Berge), nahe Wildbad Kreuth, Lawinenschutz-Bauwerke instand gesetzt.” Weiter erklärt sie:

Diese Arbeiten können nun nach dem Winter fortgesetzt werden.

Ebenfalls seit dem vergangenen Jahr lässt das Staatliche Bauamt Rosenheim die Lawinenverbauungen an der Staatsstraße 2077 neu errichten und instand setzen. An der Spitzingstraße befinde sich ein rund 1,5 Kilometer langer Streckenabschnitt an den Westhängen des Hagenbergs, der immer wieder von Lawinen betroffen sei.

Bei dieser Maßnahme kommt ein Helikopter zum Einsatz, so Lampe, der die notwendigen Materialen und das erforderliche Gerät in das unwegsame Steilgelände bringt. Für diese Maßnahme am Hagenberg wurden insgesamt rund drei Jahre veranschlagt. Die Kosten von 1,2 Millionen Euro trage der Freistaat Bayern.


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