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Fertigstellung für Mitte November geplant

Lindenplatz bleibt vorerst Nadelöhr

Zuerst kommt die Vollsperrung, doch was dann? Die Baustelle am Wiesseer Lindenplatz zieht sich weiter hin. Und ein Gemeinderat wundert sich: “Wird das denn überhaupt bis Weihnachten fertig?

Der Lindenplatz bleibt vorerst das Nadelöhr in Bad Wiessee.
Der Lindenplatz bleibt vorerst das Nadelöhr in Bad Wiessee.

So stellte CSU-Fraktionssprecher Kurt Sareiter auf der gestrigen Gemeinderatssitzung die Frage, die Geschäftsinhaber und Anwohner gleichermaßen umtreibt: „Wird denn der Lindenplatz überhaupt bis Weihnachten fertig?“

Nächste Woche ist, wie berichtet, das Ortszentrum wegen der Asphaltierungsarbeiten komplett an drei Tagen für den Verkehr gesperrt. Ab 24. Oktober komme es dann zum Abbruch des Brunnens und der Betonmauern vor der Bäckerei Hauser. Es folge die Begradigung des Geländes, der Bau des neuen Teichs samt Holzsteg. Anschließend werden Grüninseln angelegt und der Platz gepflastert.

Im Untergrund habe es sehr viele Überraschungen gegeben, deswegen verzögere sich die Fertigstellung, so Städteplaner Herbert von Angerer gestern Abend:

Wenn das Wetter hält, müssten wir Mitte November fertig sein.

Die Bepflanzung und Möblierung erfolge erst im Frühjahr. Die Einweihung sei für Mai geplant. Bernd Kuntze-Fechner (SPD) erinnerte daran, dass ähnliche Bauarbeiten in Tegernsee über ein Jahr gedauert hätten. „Das war eine Katastrophe, da ist man auch nicht mehr durchgekommen“. Geschäftsleiter Michael Herrmann betonte, dass man bisher nur elf Tage mit Ampelregelung gehabt habe. „Das ist bei einer Baustelle dieser Dimension sehr wenig“.

Förderbescheid eingetroffen

Inzwischen sei auch der Förderbescheid eingegangen, verkündete Höß. „Damit würden Wiessee von den Gesamtkosten die förderungsfähigen Baukosten von 1,3 Millionen Euro 50 Prozent erstattet werden“, stellte Angerer in Aussicht.

In diesem Jahr, so Kämmerer Franz Ströbel auf Nachfrage, würden 480.000 Euro von der Regierung erstattet werden, nach Abschluss der Arbeiten im nächsten Jahr kämen nochmals 180.000 Euro aus dem staatlichen Topf.


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