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Nach langem Hin und Her zwischen de Gemeinden

Lösung für Rottach Brücke in Sicht

Von Robin Schenkewitz

Im Jahr 2009 hat die Gemeinde Rottach-Egern die Fußgängerbrücke über die Rottach sperren lassen. Der Grund dafür war damals unter anderem, dass die „Abkürzung“ immer wieder von Radfahren mitgenutzt wurde. Um dorthin zu gelangen, mussten diese einen schmalen Weg entlang des Schwimmbads benutzen. Dabei sorgte vor allem ein niedriger Dachüberhang immer wieder für Verletzungsgefahr.

Seit drei Jahren war somit der Zugang zur Schwaighofanlage nur noch über den „Umweg“ entlang der Hauptstraßenbrücke möglich. Nicht zuletzt zum Unmut der Stadt Tegernsee, die immer wieder darauf drängte, die Situation neu zu regeln.

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Brücke gesperrt. Die unveränderte Situation finden Passanten seit 2009 an der Rottach vor.
Brücke gesperrt. Die unveränderte Situation finden Passanten seit 2009 an der Rottach vor.

Nun scheint einer Verlegung der Brücke, die zukünftig auch von Radfahrern mitgenutzt werden darf, nichts mehr im Wege zu stehen. Nach langem Hin und Her hat Rottach mittlerweile seine Meinung geändert.

Sinnvoll oder nicht?

Der Tegernseer Stadtrat hatte den Wunsch einer Verlegung der Brücke in die Nähe der Bundesstraße schon lange vor 2009 geäußert. Dies bestätigte nun auch Franz Hafner, Bürgermeister von Rottach-Egern, auf Nachfrage. In “Hafners Gemeinderat” fand dieser Antrag jedoch keine Mehrheit.

Laut dem Bürgermeister spielten bei der damaligen Entscheidung gegen eine Verlegung vor allem die Kosten eine wichtige Rolle. Denn für was brauche man an dieser Stelle zwei direkt nebeneinander gelegene Brücken? So die damalige Argumentation.

Neben der Straße an der Haupstraße soll in unmittelbarer Nähe noch eine zweite Brücke über die Rottach entstehen.
Neben der Straße an der Haupstraße soll in unmittelbarer Nähe noch eine zweite Brücke über die Rottach entstehen.

Doch mittlerweile gibt es laut Hafner am Rottacher Ratstisch einen mehrheitlichen Meinungsschwenk. Zum einen stelle der Zugang über die Brücke an der Bundesstraße auch eine gewisse Gefahrensituation dar. Denn der Weg sei hier sehr schmal, und Radfahrer müssten eine relativ enge Kurve meistern, um in Richtung Schwaighofanlage zu gelangen.

Zum anderen setzt sich immer mehr die Überzeugung durch, dass eine zweite Brücke am Ende auch den Fußgängern und Radfahrern hilft. Dabei spiele ebenfalls die Sanierung des Seeforums (ehemals Kur- und Kongresssaal) eine Rolle.

Wegführung über Seeforumsvorplatz

Vor Kurzem fand nun ein Vororttermin der beiden Bürgermeister statt. Dabei einigten sich Tegernsees Rathaus-Chef Peter Janssen und Hafner auf einen groben Standort der neuen Brücke. Diese soll etwa zehn bis 15 Meter entfernt von der Hauptstraße neu gebaut werden und somit auch eine eigene Wegführung über den Vorplatz des Seeforums bekommen.

Wann mit den Arbeiten an der neuen Brücke begonnen werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Laut Hafner wird die Durchführung der Bauarbeiten von der Stadt Tegernsee übernommen. Bei der Kostenübernahme gibt es noch keine endgültige Lösung. Voraussichtlich werde man sich die Kosten teilen. Wie teuer die Errichtung der neuen Brücke sein wird, steht indes ebenfalls noch nicht fest.

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