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Luftschiff-WM ist entschieden – Sieger steht fest

Von Nina Häußinger

Die Luftschiff-Weltmeisterschaft ist beendet. Nach vier abgesagten und vier ausgetragenen Kämpfen ist nun klar, wer der „Weltmeister der Lüfte“ ist.

Vor genau fünf Stunden stand Andreas Merk aus Leutkirch im Allgäu bereits auf Platz eins. Und an diesem Platz hat sich auch jetzt nichts geändert. Der Luftschiff-Pilot holte sich vor zwei Jahren den Vize-Europatitel und ist jetzt Weltmeister. Platz zwei nimmt der Aachener Ralph Kremer ein. Auf Platz drei steht Jürgen Hütten. Morgen Nachmittag findet die Siegerehrung auf Gut Kaltenbrunn statt.

Noch gibt es keinen Favoriten bei der Luftschiff-WM am Tegernsee. / Felix Wolf

Ursprünglicher Artikel von heute, 21. Februar 2017 mit der Überschrift: „Luftschiff-WM: Steht der Sieger schon fest?“

Das Wetter zeigte sich in den vergangenen Tagen leider nicht von seiner besten Seite. Die Luftschiffe hatten und haben es deshalb schwer mit ihren Starts. Seit vergangenen Donnerstag läuft die Weltmeisterschaft der Giganten im Tegernseer Tal.

Einige Wettkämpfe mussten bereits abgesagt werden. Vier von insgesamt acht Kämpfen wurden ausgetragen. Damit sei die Weltmeisterschaft in trockenen Tüchern und man habe das Minimal erfüllt, so Organisator Helmut Seitz gestern. „Alles was dann noch kommt, machen wir, um das Ergebnis gerechter zu machen.“

Andreas Merk auf Siegerkurs

Ob die Luftschiffe heute ein letztes Mal in die Luft gehen, steht aktuell noch nicht fest. Alle bereiten im Moment ihre Schiffe auf der Startwiese in Kreuth vor. Sollte es bis 11.30 Uhr immer noch schneien, heißt es „schwarze Flagge“. Damit ist dann die erste und wohl auch letzten Weltmeisterschaft der Luftschiffe im Tegernseer Tal beendet.

Aktuell gibt es einen Favoriten. Andreas Merk aus Leutkirch im Allgäu steht auf Platz eins. Er holte sich vor zwei Jahren den Vize-Europatitel. Dicht gefolgt diesmal vom Konkurrenten Ralph Kremer. Sollte es den Piloten in der nächsten Stunde nicht möglich sein, in die Luft zu gehen, steht der Gewinner also schon jetzt fest. Ansonsten kann sich nochmal alles ändern.

Heute steht eine Long-Distance-Aufgabe an. Zehn Kilometer müssen die Piloten in einer von ihnen angegebenen Zeit zurücklegen.

Das ist die aktuelle Gewinner-Liste – falls die Luftschiffe nochmal starten, kann sich alles ändern.

Es bleibt also spannend bis zur letzten Minuten. Bei der Meisterschaft ist das Regelwerk übrigens genauso kompliziert, wie bei jeder anderen Olympiade. „Für die Ergebnisse gibt es drei Stufen“, erklärt Seitz. Bei der ersten Stufe haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Minuspunkte direkt bei ihm zu beanstanden.

Entweder man einigt sich dann, oder die Teilnehmer müssen die zweite Stufe abwarten. Dann werden hundert Euro hinterlegt, und die Jury prüft erneut. Sollte sich allerdings herausstellen, dass die Minuspunkte gerechtfertigt sind, sind auch die hundert Euro weg. Erst im letzten Schritt ist das Ergebnis dann offiziell. Zwischen den Stufen liegen zeitliche Fristen, die eingehalten werden müssen. Aus diesem Grund konnten erst heute die ersten Ergebnisse öffentlich gemacht werden.

Am Montag sorgte Rimas Kostiuskevicius aus Litauen für einen kurzen Schreckmoment. Sein Luftschiff hatte wohl einen kurzen Motoraussetzer und wurde vom Wind abgetrieben. Er musste dann anders als geplant, auf einer anderen Wiese landen. Sonst ist aber glücklicherweise nichts passiert. Die Schweiz ist schon am zweiten Tag wegen eines technischen Deffekts ausgeschieden. Alle aktuellen Infos gibt es hier.

Hier einige Bilder von gestern – Felix Wolf:


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