Volksfest Gmund
Mehr Besucher trotz Wetter-Wirrwarr

von Nicole Kleim

Mit neuem Programm und geänderten Öffnungszeiten startete heuer das traditionelle Gmunder Volksfest. Bis zum 5. Juni lockten Festzelt und Aussteller die Besucher mit Schmankerln und diversen Fahrgeschäften. Am Sonntag ging das Volksfest zu Ende. Festwirt Christian Fahrenschon zieht Bilanz.

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Das Gmunder Volksfest lockte einige Besucher in das Zelt auf dem Volksfestplatz.

Zum Abschluss gab es einen klaren Gewinner: Ein Holzkirchner gewann bei der Volksfest-Verlosung einen Tisch für 10 Personen auf dem Münchner Oktoberfest. Im Augustiner-Zelt darf der glückliche Gewinner heuer zehn Maß Bier und 10 halbe Hendl umsonst verzehren.

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Das Volksfest begann am ersten Freitag bei gutem Wetter. „Relativ durchwachsen“ sei das Wetter insgesamt gewesen, stellt Festwirt Christian Fahrenschon fest: „Nach dem ersten Wochenende kam der starke Regen. Nicht so, wie in anderen Regionen, aber für ein Volksfest nicht gerade förderlich.“ Mit knapp 18.000 bis 20.000 Besuchern waren es zehn Prozent mehr Besucher als im Vorjahr, freut sich Fahrenschon über den Zuwachs. Dennoch sei der Zuspruch nicht so gewesen, „wie sich das ein Festwirt wünscht“, beanstandet er.

Als „Auftakt“ sorgte die Blaskapelle Unterdarching für Stimmung. Neu dabei waren die Rosenheimer Blaskapelle „Am Wasen“ und „Die Karolinenfelder“, die am zweiten Samstag laut Aussage von Fahrenschon die „stärkste Besucherzahl“ hatten.

Der zweite Samstag war der beste Tag. Wir hatten ein relativ gemischtes Publikum und erstmals viele jüngere Besucher, die an den anderen Tagen fehlten.

Der Trachtentag am Dienstag war ebenfalls gut besucht. „Nur hätte ich mir gewünscht, dass auch die benachbarten Trachtenvereine an diesem Tag gekommen wären“, sagt Fahrenschon, „und auch der „Tag der Jugend“ am Mittwoch sei weniger gut besucht gewesen“.

Neue Öffnungszeiten fanden keinen Zuspruch

Mit der Gemeinde und den Anwohnern suchte Fahrenschon bereits im Vorfeld nach Lösungen, um das Volksfest ohne große Reibereien zu organisieren. An drei Tagen wurden deshalb die Öffnungszeiten um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Am ersten Freitag und an den zwei darauffolgenden Samstagen durfte man jetzt bis 23 Uhr ausschenken und beinand sitzen. „Das kam nicht so gut bei den Besuchern an“, stellt Fahrenschon fest. Den Grund sieht er darin, dass die neuen Öffnungszeiten im Vorfeld von der Presse nicht korrekt angegeben worden seien.

Volksfest Gmund: Abbau des 22 Meter hohen "Mondlifts"
Am Tag nach dem Ende des Volksfest: Der 22 Meter hohe “Mondlift” wird wieder abgebaut.

Tempo und Nervenkitzel versprach in diesem Jahr der 22 Meter hohe „Mondlift“, mit dem die Fahrgäste eine Loopingfahrt vollführen konnten. Die aus dem Werdenfelser Land stammende Kultband „Dreisam“, sorgte neben der Münchner Partyband „Tropical Rain für Gaudi. Die Auftritte der Goaßlschnalzer und des Gmunder Trachtenvereins D`Neureuther erfreuten die Besucher.

Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet Fahrenschon das traditionelle Volksfest. Im letzten Jahr war noch unklar, ob die Organisation auch in diesem Jahr von ihm übernehmen werden würde. Trotz Werbung war das Fest für ihn in den letzten Jahren nach eigener Aussage nicht kostendeckend. Wie es dieses Jahr ausschaut, und ob er auch im nächsten Jahr weitermacht, weiß Christian Fahrenschon noch nicht: „Das klären wir in einem zeitnahen Gespräch mit der Gemeinde.“

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