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Mehr Kindergartenkinder in Tegernsee: Variables Betreuungskonzept geht auf

Von Rose-Marie

Um zu ihrem Kindergarten zu kommen, verlassen manche Kinder die eigene Gemeindegrenze

35 Tegernseer Mädchen und Buben werden im Jahr 2010/2011 voraussichtlich einen Kindergartenplatz brauchen. Das verkündete Kämmerer Jürgen Mienert in der vergangenen Stadtratsitzung in Tegernsee.

Die aktuellen Zahlen erfahren die Kommunen jedes Jahr durch die Elternbefragung der sechs Kinder-Betreuungseinrichtungen: Kindergarten und Evangelische Kinderkrippe Tegernsee, Katholischer und gemeindlicher Kindergarten Rottach-Egern, Gemeindekindergarten Kreuth, Evangelische Kindergruppe Bad Wiessee.

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Nach dem drastischen Rückgang der Anzahl an Kindergartenkindern von 44 auf 30 zum Jahr 2009/2010 gibt der Kämmerer mit seiner aktuellen Zahl – 35 – Entwarnung. Die Stadtväter müssen somit nicht um den Erhalt ihres eigenen Kindergartens bangen. Denn alleine könnten die Tegernseer Kindergartenkinder den zweigruppigen örtlichen Kindergarten nicht füllen.

Dafür gibt es in anderen Betreuungsstellen im Tal oft nicht genügend Kapazitäten. Deshalb arbeiten die Einrichtungen untereinander eng zusammen und sehen zu, dass möglichst jedes Kind – egal wo es im Tal wohnt – irgendwo einen Platz bekommt. Ria Schulte, die Leiterin des Tegernseer Kindergartens, bestätigt, dass das Konzept aufgeht: „Es funktioniert schon seit 15 Jahren so.“

Weil es im Tegernseer Kindergarten so viele freie Plätze gibt, finden hier auch Größere und Kleinere einen Platz: Fünf Schulkinder zur Nachmittagsbetreuung nach der Schule sowie Zweieinhalbjährige, die sonst vielleicht auf der Warteliste der Krippe stehen würden.

Das variables Konzept befürwortet auch der evangelische Pfarrer und Kindergruppenleiter Dr. Martin Weber, der dafür sorgt, dass die ganz Kleinen gut betreut sind: 40 Kleinkinder, kommen aus dem ganzen Tal im Reisberger Hof und der Wiesseer Kinderkrippe zusammen. „Wir sind gut vorbereitet und können Schwankungen ausgleichen.“

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