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Das Tegernsee wird noch größer

Während es am Montag im Bauausschuss noch um die Genehmigung des vergrößerten Wellnessbereiches im “Das Tegernsee” geht, werden in Fachmagazinen bereits die neuen 18 „Apartments und Doppelzimmer in modernen Alpenchalets“ gepriesen.

Der neue Außenbereich im “Das Tegernsee”

Bereits vor zwei Jahren befasste sich der Tegernseer Bauausschuss mit der Vergrößerung des exklusiven Spa-Bereichs. Nun steht am Montagabend die 1. Tektur zur Baugenehmigung auf der Tagesordnung. Antragstellerin ist als Eigentümerin die Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG.

Die neue Saunalandschaft und ein sichtgeschützter Außenbereich steht zwar schon, aber der Baukörper „stimme nicht mit den Plänen überein“, so Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) auf Nachfrage. Für die Verschiebung um einen halben Meter sei nun eine Tektur der bereits genehmigten Baupläne notwendig. Doch auch diese hatten im April 2015 die Baugrenzen schon geringfügig überschritten.

Aber für den Bauausschuss stellte dies damals kein Problem dar, zumal auch das Landratsamt bereits seine Zustimmung signalisiert hatte. Für Hagn ging die Erweiterung in Ordnung: „Der Wellnessbereich ist für das Hotel ohnehin unterdimensioniert“, befand er vor zwei Jahren. Der Bauausschuss folgte ihm einstimmig.

Tegernsee und seine Alpen-Chalets

Wenn auch der amtliche Segen noch aussteht, so wird der auf 2.400 Quadratmeter „erweiterte Wellnessbereich mit Panoramalounge und Terrassen-Ruhedeck“ in Fachzeitschriften bereits gelobt. So schreibt die Allgemeine Hotel-und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) in diesen Tagen „Luxus goes Longstay“. Die neuen 18 Apartments in modernen Alpenchalets würden sich nun für Gäste präsentieren, die längere Zeit den Service nutzen möchten. Die neu errichteten Wohnwelten liegen etwas unterhalb des Jugendstil-Sengerschlosses und sind von dort aus über einen verglasten Gang zu erreichen.

Die neuen Appartements sind auch für Gäste, die länger am Tegernsee bleiben wollen

Sie sind in erster Linie für Gäste gedacht, die für sich sein und ihre Ruhe haben wollen – und das vor allem auch für eine Woche, einen Monat oder ein ganzes Jahr, schreibt die AHGZ und nennt auch gleich den Preis: „Eine Woche für zwei Personen im Premium Apartment inklusive Frühstücksbuffet ist ab 3.815 Euro buchbar“. Unter der Regie des Münchener Architektenbüros Landau und Kindelbacher, das bereits in die Umgestaltung des Hotels vor drei Jahren befasst war, orientiere sich die Optik der neuen Alpenchalets im Tegernseer Tal.

Um zur Regionalität und Tradition einen Bezug herzustellen und die Natur quasi ins Haus zu holen, seien auch edle Hölzer und hochwertige Naturstoffe verwendet worden, ebenso die Farbgebung mit hellen Creme- und Blautönen. Die Apartments mit Wohn-, Schlaf- und Essbereich verfügen über eine komplett ausgestattete Küchenzeile und eignen sich ebenso wie die Doppelzimmer je nach Größe (35 bis 120 Quadratmeter) für bis zu acht Personen. Wer lieber das Restaurant bevorzuge, könne die Alpenbrasserie mit Salon, Kaminlounge, Bar und Weinstube nutzen. Mittlerweile verteilen sich 92 Zimmer und Suiten auf fünf Häuser.

Noch keine Entscheidung über Käfers Alpen-Chalets

Alpenchalets sind offenbar in Mode. Ex-Ski-Star und Modeunternehmer Willy Bogner betreibt solche Luxus-Chalets seit 2013 im Bergsteigerdorf Priesteregg und der Münchner Gastronom Michael Käfer will sie auch. Etwa zwölf sollen in seinem geplanten „Luxus-Almdorf“ unweit des Lieberhofs entstehen.

Seit nun bald einem Jahr wartet er auf den Zuschlag der Grundstückseigentümer, der Landwirtsfamilie Berghammer. Doch es scheinen schwierige Verhandlungen zu sein, zumal es laut Projektleiter Rainer Leidecker noch zwei Mitbewerber geben soll. Bereits für Mitte Februar hatte Leidecker eine Entscheidung der Berghammers in Aussicht gestellt. Sie wurde nun aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Nase vorne hat hier eindeutig „Das Tegernsee“.


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