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Betrunkener Fahranfänger baut Totalschaden

Mit Omas Auto in Kreuther Hauswand

Von Robin Schenkewitz

Fahranfänger und ältere Menschen gehören erwiesenermaßen zu den gefährlichsten Altersgruppen im Straßenverkehr. Und neuerdings scheinen massive Häuser einen besonderen Reiz auf sie auszuüben.

Fuhr erst letzte Woche ein 88-jähriger in die Schaufensterscheibe des EDEKA, so krachte gestern Nacht ein 70 Jahre jüngerer Rottacher in eine Hauswand und hinterließ einen erheblichen Schaden.

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Die Schäden an der Hauswand sind unübersehbar

Es ereignete sich gestern am späten Abend gegen 22:50 auf der Umgehungsstraße über Scharling Richtung Kreuth. Ein 18-jähriger Rottacher Fahranfänger ist gerade mit dem Auto seiner Oma auf der Straße unterwegs, als er kurz vor der Hauptstraße auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert.

Hauswand eingedrückt

Dabei gerät das Auto von der Fahrbahn runter und rutscht auf ein angrenzendes Grundstück. Dort verfehlt der junge Rottacher zwar um Haaresbreite einen nahegelegenen Baum, kracht jedoch kurz darauf gegen die Hauswand. Der Unfallfahrer zieht sich durch den Aufprall ein paar leichte Prellungen und Schnittverletzungen zu. Den aus dem Schlaf gerissenen Bewohnern des Hauses geschieht jedoch nichts.

Eine Tatsache, die man sowohl von dem Auto als auch von dem Anwesen nicht gerade behaupten kann. Durch die immense Wucht des einschlagenden Fahrzeugs wird die Hauswand stark eingedrückt und die Zuleitung zur Heizung beschädigt.

Stark alkoholisiert

Somit dringt ungehindert Wasser in das Haus. Die hinzugerufene Scharlinger Feuerwehr nimmt daraufhin den betroffenen Heizkörper ab und repariert die Leitung behelfsmäßig. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf einen fünfstelligen Bereich. Da der 18-jährige bei der Fahrt auch noch alkoholisiert war, könnte er auf den Kosten sitzen bleiben. Die zur Unfallstelle gerufenen Polizisten führen bei dem Fahrer einen Test durch, der einen Wert von über 1,0 Promille anzeigt.

Dem Rottacher droht nun ein Verfahren wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr sowie ein Aufbauseminar und ein mehrmonatiges Fahrverbot. Insgesamt also ein unrühmliches und teures Ende einer Partynacht.

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