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Egerner Höfe-Eigentümer kauft Guggnhof und schafft 30 neue Hotelbetten

Graf von Moltke löst Versprechen ein

Von Robin Schenkewitz

Ergänzung vom 08. Februaur / 16:23 Uhr
Stück für Stück zum Höfe-Komplex. Wie Ende Januar berichtet hat der Hotelier Klaus-Dieter Graf von Moltke für eine knappe Million den Guggnhof gekauft.

Für sein an der Aribostraße gelegenes 5-Sterne-Hotel eine sinnvolle Ergänzung. Das Haus passt perfekt in das Ensemble zwischen Stammhaus, Egerner Alm und den “Höfen”. Insgesamt 2,5 Millionen Euro investiert Moltke in seine neue Erwerbung. 30 Hotelbetten entstehen.

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Panoramazeichnung der Egerner Höfe – das derzeit noch ausgegraute Gebäude ist der Bereich des Guggnhofs

Doch im neu hinzugekommenen Guggnhof sollen nicht nur Familienappartements mit rund 30 Betten entstehen. Auch einen großen medizinischen Bereich will der Unternehmer, dem mittlerweile auch ein Hotel in Reit im Winkel gehört, aufbauen. Der Fokus liege dabei auf “Prävention und Nachsorge”, wie Moltke erklärt.

Ein boomender Bereich, der auch in anderen Hotels im Tal immer öfter realisiert wird – oder zumindest geplant ist. So denkt auch der Westerhof-Eigentümer Andreas Greither darüber nach sein, in einigen Jahren deutlich erweitertes Hotel mit einem Medizinzentrum auszustatten. Und der Lanserhof in Marienstein wird bei der Eröffnung komplett auf präventive Gesundheitskonzepte ausgerichtet sein.

Wie sich die relativ kostspieligen Programme dann in den Broschüren der Hotels anhören, kann man in der Beschreibung zum “LANS Med Concept” nachlesen.

Das klar definierte Ziel ist die nachhaltige, andauernde Gesundung und Revitalisierung. Ganz konkret kombiniert das LANS Med Concept moderne medizinische Detox-Behandlungen, mental-emotionale Regenerationsbegleitung, innovative Körper- und Bewegungstherapien, Vital Aging-Diagnostik- und Therapie, ein wissenschaftlich fundiertes Haut-, Beauty- und Ästhetikprogramm und ein ebenso ausgewogenes wie genussvolles Ernährungsprogramm: die im Lanserhof entwickelte Energy Cuisine.

Ursprünglicher Artikel vom 31. Januar:
Der Rottacher Hotelier Klaus-Dieter Graf von Moltke macht sein Versprechen aus dem vergangenen Sommer wahr und reinvestiert einen Teil der erwarteten Erlöse aus dem geplanten Verkauf einiger Eigentumswohnungen in die Egerner-Höfe.

Seit Kurzem gehört Moltke auch das Gästehaus Guggnhof. Neben rund 20 Hotelbetten soll dort unter anderem ein medizinischer Bereich für den gesamten Hotelkomplex entstehen.

Der Guggnhof gehört nun auch zu den Egerner Höfen

Als der Hotelier im vergangenen Jahr einen kleinen Teil seiner Hotelbetten in Eigentumswohnungen umwandeln lassen wollte, sorgte das nicht nur für großen Wirbel im Rottacher Gemeinderat. Vor allem in der Öffentlichkeit kam das Thema nicht sehr gut an.

Der Grund: die Änderung wurde nur mit einer äußerst knappen Mehrheit in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen und so den Bürgern die offensichtlich lebhafte Diskussion im Gemeinderat vorenthalten.

In Egerner Höfe reinvestieren

Die Sorge war damals groß, dass Moltke den Erlös aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen in sein neues Hotelprojekt „Gut Steinbach“ in Reit im Winkel investieren würde und damit das Kapital aus dem Tal abzieht.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Nutzungsänderung betonte der Rottacher Hotelier, gleichzeitig Vorsitzender des Unternehmerverbandes gegenüber der Tegernseer Stimme jedoch, dass er vorhabe den kompletten Erlös aus dem Verkauf der umgewandelten Hotelzimmer wieder in die Egerner-Höfe stecken zu wollen.

Wir investieren das Geld, das wir durch den Verkauf der Immobilien einnehmen, in die Egerner Höfe. Für mindestens 2,6 Millionen Euro wollen wir so in den nächsten 36 Monaten das Dreifache an neuen Betten bereitstellen, die wir jetzt “verlieren”.

Bis zu 20 neue Betten

Nach seiner damaligen Aussage sollten dementsprechend knapp 30 neue Betten für das 5-Sterne-Hotel geschaffen werden. Der erste Schritt in diese Richtung ist nun getan. In dem frisch erworbenen Guggnhof sollen laut Aussage Moltkes 16 bis 20 neue Betten entstehen.

Der Hof ist bereits eingerahmt durch andere Häuser der Egerner Höfe

Zudem soll in dem Gebäude, dass jetzt zu den Egerner Höfen gehört und in welchem schon vor dem Kauf einige der Büros des Hotels untergebracht waren, ein medizinischer Bereich entstehen. Wie dieser jedoch genau aussehen soll, das lässt Moltke derzeit noch offen.

“Faire Lösung”

Die Überlegungen zum Kauf des Objektes genau gegenüber des Haupthauses der Egerner Höfe habe sich in den letzten 36 Monaten entwickelt, so der Unternehmer. Der tatsächliche Vertragsabschluss erfolgte dann jedoch erst am 27. Dezember des vergangenen Jahres.

Der Kaufpreis für das Gästehaus soll eine knappe Million Euro betragen. Die Investitionen in das betagte Haus dürften dagegen den Kaufpreis deutlich übersteigen. „Ich denke wir haben mit dem bisherigen Eigentümer ein sehr faire Lösung gefunden“, ist sich Moltke sicher. Ob bald noch weitere derartige Investitionen ins Haus stehen, wollte der Hotelbesitzer nicht verraten.

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