Waakirchen: Freilaufende Hunde brechen drittem Hund Genick

Mops angefallen und getötet

Von Robin Schenkewitz

Ein tragischer Vorfall ereignete sich am vergangen Samstag in Waakirchen: Zwei fremde Hunde fielen gegen 17 Uhr einen Mops an und schüttelten ihn heftig. Schon auf dem Weg zum Tierarzt starb der kleine Hund. Jetzt ermittelt die Polizei.

Am Nachmittag war ein 29-jähriger Waakirchner mit seinem Mops im Ortsteil Riedern spazieren. Plötzlich wurde der kleine Hund von zwei größeren, freilaufenden Hunden angegriffen und heftig geschüttelt.

Der Hundebesitzer konnte den Mops schließlich aus den Fängen der anderen Hunde befreien und nahm das verletzte Tier auf den Arm. Die Besitzer der beiden Hunde, ein Mann und eine Frau, befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 150 Meter entfernt und konnten daher keinen Einfluss auf ihre Hunde nehmen.

Hund stirbt auf der Fahrt

Ohne die Besitzer der Hunde zu konfrontieren, eilte der Hundebesitzer sofort mit seinem Mops zum Tierarzt. Bei der Ankunft musste dieser ihm jedoch die traurige Nachricht mitteilen, dass der Mops schon tot war. Er starb auf der Fahrt vermutlich an einem Genickbruch.

Jetzt sucht die Polizei nach den Schuldigen. Die Hunde waren kniehoch und waren schwarz beziehungsweise dunkel und hatten Schlappohren. Einer der beiden könnte nach Angaben des Mops-Besitzers eventuell ein Dobermann-Mischling gewesen sein. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Wiessee zu melden.


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