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Neuer Eigentümer von Rottacher Traditionshaus

Moschner-Abriss kein Thema

Das “Moschner” soll abgerissen werden. Dieses Gerücht wabert die letzten Tage durch Rottach-Egern. Doch der neue Eigentümer dementiert ein mögliches „Abrissszenario“ gegenüber der TS. Ganz im Gegenteil.

Das Weinhaus Moschner samt Club im 1. Stock.

Bräustüberl-Wirt Peter Hubert führt das Weinhaus bereits seit 1998. Er ist erst der dritte Wirt dieses Traditionshauses, in dem schon Generationen von Gästen und Einheimischen gerne tiefer ins Glas schauten. „Edle Weine mit feinen alpenländischen Spezialitäten zu kombinieren und in Gesellschaft netter Menschen zu genießen“, war und ist das gastronomische Credo an der Kißlinger-, Ecke Südlicher Hauptstraße.

Bei der Nennung „Moschner“ wusste jeder, dass dies ein längerer Abend werden könnte. Gründungsvater war Paul Moschner, der das Traditionshaus 1954 eröffnete. Seitdem ist es offenbar etwas in die Jahre gekommen. Es soll aber keinesfalls abgerissen werden, sondern „ich will dort im Positiven etwas verändern und die Gastronomie samt Club im 1. Stock weiterführen“, beteuert Stefan Windschiegl als neuer Eigentümer.

Windschiegls Rottacher Immobilien

Der Maschinenbauunternehmer aus Windischeschenbach in der Oberpfalz kaufte vor ein paar Monaten die Immobilie Leonie Moschner ab. Dass ein Abriss definitiv ausscheide, bestätigt auch Rottachs Bauamtsleiterin Christine Obermüller: „Eine Anfrage oder Antrag auf Vorbescheid zum Abbruch des Hauses und Neubau war nie im Gespräch“.

Jedoch hat Windschiegl kleine Verbesserungen im Sinn. „Der Parkplatz wird gerichtet und verschiedene andere Details werden aufgehübscht. Aber es werde auch nichts dazu gebaut, dennoch seien gewisse Sanierungsmaßnahmen notwendig geworden. „Das an die Weinstube angrenzende Haus kaufte ich schon vor zwei Jahren“, so der umtriebige Unternehmer.

Ich habe vor einigen Jahren begonnen, am Tegernsee in Immobilien zu investieren und betreibe dies seitdem. Unter anderem gehört mir in der Südlichen Hauptstraße auch noch die Bar Tranquilo samt dem Haus.

Durch seine Frau gebe es eine gewisse Affinität zum Tal. „Sie stammt vom Tegernsee“, so Windschiegl. Seine Unternehmerphilosophie als Investor begründet er so: „Immobilienbesitz im süddeutschen Raum ist nicht unbedingt das Schlechteste, was man machen kann“.


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