Nach Sommersaion am Tegernsee

Müll-Problem an der Point

Die Point in Tegernsee ist beliebt. Grillen, picknicken, baden. Aufgeräumt wird am Ende meistens nicht so gerne. Doch wer macht den Dreck dann weg? Der Bauhof hat vor allem im Sommer ein Problem.

Es wird aufgeräumt – bei jedem Wetter.

Die Welt erstickt im Müll. Und trotzdem gibt es weiterhin zahlreiche Müll-Sünder. Überall werden Flaschen, Plastikverpackungen oder Zigarettenkippen einfach auf den Boden geworfen. Wer die Reste dann wegräumt? Zum Beispiel der Bauhof in Tegernsee.

Die Badewiese an der Point in Tegernsee ist nicht nur wegen des feinen Sandstrandes und dem Beachvolleyballplatz beliebt. Man kann hier auch gemütlich zusammensitzen, picknicken oder etwas trinken. Vor allem in der Sommersaison, die sich nun langsam dem Ende neigt, ist hier immer viel los. Für die Mitarbeiter des Bauhofs bedeutet das, Arbeit ohne Ende.

Der Chef des Bauhofes, Martin Eberle, weiß, wie es nach schönen Sonnentagen an der Point aussieht. Papierl werden auf den Boden geworfen, Flaschen liegengelassen. “Auch Kleidung findet man oft”, so Eberle. Sein Trupp rückt dann gleich morgens an.

Maßnahmen gegen Müll-Sünder

“An guten Tagen ist man da schon mal den ganzen Tag mit zwei Mann beschäftigt”, so der Bauhofchef. Teilweise müsse man den Müll sogar in Containern wegschaffen. Dann sammle man zwischen zwei und vier Kubikmeter Müll zusammen. Seiner Meinung nach wäre alles kein Problem, wenn sich jeder um seinen eigenen Müll kümmern würde und seine Verpackungen und Flaschen bis zum nächsten Mülleimer mitnimmt. Davon gebe es nämlich genug an der Point.

Aber es werden auch nach und nach Maßnahmen ergriffen. Letztens, so erzählt Eberle, hat man in der Klosterwachtstraße eine Kamera bei den Altpapiercontainern installiert. Eine Person konnte auch schon geschnappt werden. Plastik gehört nun einmal nicht ins Altpapier.


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