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Warum die Gmunder Kinderkrippe erweitert werden muss

„Mütter und Väter müssen arbeiten, um die Mieten hier zu zahlen“

Von Nicole Kleim

Was zu klein ist, ist zu klein. Schnell geklärt waren im Gmunder Ortsplanungsausschuss deshalb die Formalitäten für eine Erweiterung der Krippe in der Bichlmairstraße.

Die Gmunder Krippe soll erweitert werden.

Im Juni hatte Gmunds Bürgermeister Alfons Besel (FWG) bereits angekündigt, Möglichkeiten für eine Erweiterung der Krippe in der Bichlmairstraße zu suchen. Ein Anbau sei für ihn beispielsweise auf einem Teil des Parkplatzes vorstellbar. Erste Gespräche dazu hatten bereits mit dem Gmunder Planer Michael Huber stattgefunden.

Obwohl die Krippe erst vor fünf Jahren – samt Kindergarten und Hort – gebaut worden war, reicht der Platz bei weitem nicht aus. Nicht alle Kinder hätten heuer untergebracht werden können, so Besel in der jüngsten Sitzung des Ortsplanungsausschusses. 18 Kinder musste die Gemeinde ablehnen.

Und das, obwohl im Vorfeld der Bedarf bei den Eltern abgefragt wurde. Eine solche Bedarfsanalyse wird künftig die Firma MUC Consulting aus Planegg übernehmen. 5.950 Euro zahlt die Gemeinde dafür. Nichtsdestotrotz sei es gelungen, so Besel, die Gruppengröße um ein Kind aufzustocken.

Krippe in “gesellschaftlicher Mitte” angekommen

Außerdem sei eine Nachmittagsgrupppe für 2018/2019 geschaffen worden. Andere wiederum seien in der Kindertagesstätte in Louisenthal sowie in anderen Krippen im Tegernseer Tal untergekommen. Derzeit gibt es drei Gruppen mit jeweils zehn Kindern. „Mütter und Väter müssen arbeiten“, verteidigte Besel die Entwicklung, „um die Mieten hier zu zahlen“.

Aus diesem Grund sei eine Erweiterung der Krippe mit einem Neubau der „erste Schritt“ nach vorne. Die Krippe sei in „ihrer gesellschaftlichen Mitte“ angekommen, so Besel. Heute scheue sich keiner mehr, sein Kind in fremde Obhut zu geben. Am Ende genehmigte der Ortsplanungsausschuss einstimmig die entsprechende Änderung des Bebauungsplans für den Krippen-Neubau.


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