Nachgefragt bei den Gastgebern im Tal: Der dritte Teil unserer Befragung zum Thema „Fusion der Talgemeinden – ja oder nein?“

Von Peter Posztos

Zweite Ergänzung vom 30. März / 15:18 Uhr
Der dritte und letzte Teil unserer kleinen Befragung ist nun auch online. Im dritten Video kommen Bernhard Kaiser vom Wiesseer Hotel Askania und Rose-Marie Beyer von der Pension Obermüller zu Wort. Rose-Marie ist auch Redakteurin bei der Tegernseer Stimme.

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Damit ist unsere Befragungsrunde zum Thema „Sollen die Gemeinden eventuell eine stärkere Zusammenarbeit, bis hin zu einer Fusion, anstreben?“ beendet.

Grundsätzlich hatten wir mit viel mehr Menschen gesprochen. Die meisten wollten sich vor der Kamera zwar nicht äußern. Aber der grundsätzliche Tenor geht tendenziell hin zu einer verstärkten Zusammenarbeit der Talgemeinden. Eine Fusion im klassischen Sinne wird kritisch gesehen. Gerade das Problem der Identität und der weiten Wege wird oft angesprochen. Auf der anderen Seite werden allerdings oft die vermeintlichen Vorteile im Verwaltungsbereich angeführt. Weniger Aufwand, weniger Kosten. Das ist die gängige Meinung, die teilweise auch von den Bürgermeistern in unserem ausführlichen Artikel zu einer Gemeindefusion bestätigt wurde.

Die beiden anderen Videos mit den Ansichten von Korbinian Kohler und Christian Borsche finden sich in diesem Artikel weiter unten.

Ergänzung vom 24. März / 08:38 Uhr
Dies ist der zweite Teil unserer Reihe: „Was sagen Sie zu einer Fusion der Talgemeinden?“

Korbinian Kohler, Eigentümer des Hotels Bachmair-Weissach hat uns seine persönliche Meinung zu diesem „leidenschaftlichen“ Thema erzählt und wir haben einfach mal mit der Kamera draufgehalten.

Was dabei herausgekommen ist und ob nun Kohler für oder gegen eine stärkere Verbindung der Gemeinden im Tegernseer Tal ist, sehen Sie im folgenden kurzen Video:

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Ursprünglicher Artikel vom 17. März:
Franz Hafner ist dafür. Georg von Preysing eher nicht. Eine talweite Fusion der fünf Gemeinden am Tegernsee ist derzeit für nicht wenige ziemlich abwegig. Fast schon gleichbedeutend mit der Aufgabe einer gewissen Identität und Zugehörigkeit.

„Ich fühle mich als Dürnbacher heut schon nicht wie ein Gmunder. Was soll ich dann mit Rottach in einer Gemeinde?“

Die Schar an Skeptikern übersteigt die Zahl der Befürworter. Und einige tragen auch ganz praktische Gründe gegen eine Vereinigung an: Wo wäre das Rathaus? Würde es nur noch eins für so ein langgestrecktes Tal wie dem unseren geben?

Aber was sagen eigentlich die Hoteliers im Tal? Diejenigen also, die ein größeres Interesse an einer starken Zusammenarbeit der Talgemeinden haben als der „normale“ Bürger. Zumindest könnte man das meinen.

Aus dem Grund haben wir als erstem Hotelier gestern Christian Borsche vom Wiesseer Landhaus St. Georg die folgende Frage gestellt.

Halten Sie die Vereinigung der Talgemeinden zu einer Kommune für sinnvoll/wünschenswert?

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Auch wenn Herr Borsche sich hier klar für eine Vereinigung ausspricht und dafür auch gute Gründe anführt, steht er naturgemäß nicht für die Meinung aller Hoteliers. In einem zweiten Teil werden wir auch andere Stimmen zu Wort kommen lassen.


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