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Wildbad Kreuth: Herzogin baut weiter

Neben Hotel auch Landwirtschaft

Noch ist das geplante Gesundheitshotel, wie berichtet, nicht unterschriftsreif, schon wird Herzogin Helene in Bayern wieder aktiv. Sie will in die Nebenerwerbslandwirtschaft einsteigen und dafür ein Betriebsgebäude in Wildbad Kreuth errichten.

Die Herzogin will eine funktionierende Nebenerwerbslandwirtschaft aufbauen
Die Herzogin will eine funktionierende Nebenerwerbslandwirtschaft aufbauen

„Ich brauche das Gebäude, weil ich hier in Wildbad Kreuth aus allen Nähten platze. Ich will hier eine funktionierende Nebenerwerbslandwirtschaft aufbauen. Ob dies genehmigt wird, muss man nun sehen. Die Bauvoranfrage liegt nun beim Landratsamt und dem Amt für Landwirtschaft und Forsten, dann kann ich weiterplanen“, begründet die Herzogin ihre Pläne der Tegernseer Stimme.

Errichtet werden soll das landwirtschaftliche Betriebsgebäude, so der Antrag auf Vorbescheid gegenüber der Gemeinde, im nördlichen Teil des weitläufigen Geländes. „Es geht um den Bereich, wo einst das sogenannte Ökonomiegebäude stand, das 1972 abbrannte“, erläutert Bürgermeister Josef Bierschneider (CSU) im Gemeinderat das Bauvorhaben, das etwas kleiner als früher werden soll. „Jetzt sind 60 auf 15 Meter geplant. Eine Privilegierung ist zu erwarten“.

Bislang wird der nördliche Teil unweit des historischen Gebäudekomplexes noch geprägt von allerlei in die Tage gekommenen Bauten, wie Schupfen, Garagen, Stallungen. Diese sollen nun offensichtlich verschwinden und in einem Betriebsgebäude unterkommen. Das geplante Gesundheitshotel würde damit noch freier stehen.

Etwa hier soll das neue Betriebsgebäude der Herzogin errichtet werden.
Etwa hier soll das neue Betriebsgebäude der Herzogin errichtet werden.

Womöglich geht es bei dem Landwirtschaftsgebäude auch darum, dass das neue Hotel ausreichend viele Stellplätze nachweisen muss. Diese Sorge wäre die Herzogin mit dem Neubau des landwirtschaftlichen Betriebsgebäudes dann wohl los.

Hotelpläne: Entscheidung noch Ende des Jahres

Bei der Präsentation durch Bierschneider hatten die Gemeinderäte keine Fragen. Sie waren offensichtlich schon ausreichend durch das Rats-Informationssystem informiert, wie Bierschneider die Praxis in Kreuth erläutert. „Die Gemeinderäte können die Planunterlagen inklusive der Beschreibung des Vorhabens und alle sonstigen Unterlagen bereits eine Woche vor der Sitzung einsehen. Und unsere Gemeinderäte nutzen diese Möglichkeit, sich im Vorfeld über alle Tagesordnungspunkte zu informieren“.

So war es kein Wunder, dass die Ratsmitglieder einstimmig dem Beschlussvorschlag folgten. Ihre Vorgabe: „Die Baugestaltung ist mit dem Denkmalschutz abzustimmen, um den Schutz des Ensembles von Wildbad Kreuth zu gewährleisten“. Nach Auskunft der Herzogin könnte es noch Ende dieses Jahres eine Entscheidung zu ihren Hotelplänen mit dem „Interessenten“ geben.


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