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Ergebnisse der Umfrage: "Kommentare auf der Stimme"

Neue Moderationsregeln in den Kommentaren

Von Steffen Greschner

Redaktionelle Artikel und Kommentare der Leser gehören auf der Tegernseer Stimme zusammen. Durch das Engagement der Kommentatoren kommen Meinungen, aber auch Themen ans Licht, die sonst untergehen würden.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, haben wir aufgrund der Ergebnisse unserer jüngsten Umfrage“ einige Neuerungen geplant. Diese sollen das Verfassen von Kommentaren vereinfachen und gleichzeitig für mehr Glaubwürdigkeit sorgen.

Kommentare werden vom Großteil der TS-Leser als wichtige Informationsquelle verstanden.

Auf unsere Umfrage zum Kommentarsystem erreichten uns sehr viele schriftliche Rückmeldungen, die wir in den letzten Wochen ausgewertet haben.

Ein häufig angesprochener Punkt war der Wunsch, dass jeder Nutzer nur mit einem Namen kommentieren darf. Die nachvollziehbare Begründung ist die Gefahr, dass Einzelpersonen unter wechselnden Namen „Kampagnen“ für oder gegen eine Sache fahren könnten.

Registrierung und Gastkommentare

Dem werden wir in Zukunft Rechnung tragen, indem wir das bestehende Kommentarsystem zweistufig ausbauen:

  1. Wie bisher kann jeder Leser als unregistrierter Gast weiterhin kommentieren. Dazu sind weder eine gültige E-Mail-Adresse noch ein fester Nutzername notwendig. Gastkommentare werden wir in Zukunft allerdings auf Moderation stellen, was bedeutet, dass diese Kommentare erst nach der Sichtung durch einen der Redakteure freigegeben werden und auch dann erst in der Tegernseer Stimme erscheinen.

    Das erlaubt es uns, mögliche „Kampagnen“ – also mehrfach von der gleichen Person unter verschiedenen Namen abgegebene Kommentare – auszufiltern. Das Filtern erfolgt durch einen automatischen Abgleich anonymisierter IP-Adressen und durch die redaktionelle Überprüfung der Inhalte. Die Veröffentlichung unregistrierter Kommentare kann dadurch aber ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

  2. Wer regelmäßig und ohne Zeitverzögerung in der Tegernseer Stimme mitdiskutieren möchte, hat die Möglichkeit, über sein Facebook-Konto zu kommentieren oder sich direkt bei den Kommentaren bei „disqus“ zu registrieren. Hierzu sind ein fest vergebener Nutzername und eine gültige E-Mail-Adresse notwendig. An diese Adresse wird beim ersten Mal eine kurze E-Mail mit der Bitte um Verifizierung versendet. Ein Zwang zum Klarnamen besteht auch weiterhin nicht. Wir würden es allerdings begrüßen, wenn mehr Leser unter nachvollziehbaren Namen diskutierten. Dadurch erhoffen wir uns, dass Kommentare einen höheren Wert gegenüber jenen Kommentatoren bekommen, die sich offen zu ihrer Meinung bekennen.

    Registrierte Nutzer können, so wie bisher auch, direkt in die Diskussion einsteigen. Diese Kommentare werden automatisch veröffentlicht und erscheinen wie bisher auch direkt unter dem Artikel.

Natürlich werden, wie bisher auch, sowohl die registrierten als auch die unregistrierten Kommentare auf persönliche Beleidigungen, Beschimpfungen und Unterstellungen überprüft. Uns ist bewusst, dass es immer wieder Versuche geben wird, auch diese Regelungen zu umgehen. Das können wir nicht zu 100 Prozent verhindern, da es technisch nicht möglich ist. Wir können nur die Hürden höher setzen.

Moderiert wird auf Grundlage der Netiquette

Damit die Regeln klarer und verständlicher werden, arbeiten wir aktuell an einer neuen und konkreteren Netiquette, die in den Kommentaren direkt verlinkt und damit für jeden ohne Probleme einsehbar und nachvollziehbar sein soll. Auf der Grundlage dieser Netiquette, also den Verhaltensregeln in den TS-Kommentaren, werden auch die Redakteure arbeiten und gegebenenfalls entscheiden, ob Kommentare in Gänze oder in Teilen zu löschen sind.

Wir werden selbstverständlich auch in Zukunft kritische Diskussionen zulassen und wünschen uns diese auch! Denn wir als TS-Redaktion möchten, genau wie unsere Leser, viele spannende Debatten anstoßen und mitverfolgen. In der Vergangenheit waren es nur selten die Inhalte, die eine sinnvolle Beteiligung gestört haben, sondern oft eher die kleinen und teilweise unnötigen Spitzen gegenüber anderen Kommentatoren oder Personen aus der Berichterstattung. Hierauf werden wir vermehrt achten, weil es der Qualität nicht zuträglich und für den Sachverhalt einer Diskussion unnötig ist.

Thematisch näher an den Artikeln diskutieren

Neben der Ausdrucksweise werden wir vermehrt auf die inhaltliche Relevanz der Kommentare in Bezug auf den Artikel achten und gegebenenfalls auf andere Artikel verweisen, die thematisch besser zu den sich parallel entwickelnden Diskussionen passen. Auf diese Weise können zum einen vergangene Artikel und die betreffenden Themen neue Relevanz erhalten, zum anderen wird eine sachliche Diskussion zum eigentlichen Thema ermöglicht.

Anonymität wird auch in Zukunft erlaubt bleiben.

Was wir nicht einführen werden, ist ein vollständiger Registrierungszwang oder ein wie auch immer gearteter Zwang zu Klarnamen. Wie der Großteil der Leser, die an der Umfrage teilgenommen haben, sind auch wir der Auffassung, dass sich die Qualität der Kommentare dadurch nicht automatisch steigern würde.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass es Menschen gibt, die aus privaten oder beruflichen Gründen nicht mit ihrem Klarnamen kommentieren können oder wollen, werden wir auch in Zukunft immer die Möglichkeit zu anonymen Äußerungen bieten.

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