Neuer Club mit altem Bekannten

von Maxi Hartberger

Schon der Start für den Rottacher Club Carpe Diem verlief holprig, dann blieb auch der Erfolg aus. Der Besitzer des Gebäudes zog nun die Reißleine – die Diskothek wurde geschlossen. Doch die Räumlichkeiten werden nicht lange leer stehen. Ein neuer Besitzer mit neuem Konzept soll Schwung in das altbekannte Bermuda-Dreieck bringen.

Das Carpe Diem wurde geschlossen. Ivan Koscak ist der neue Pächter der Räumlichkeiten und ist derzeit mit Umbaumaßnahmen beschäftigt. Der neue Name: "Riva".
Das Carpe Diem wurde geschlossen. Ivan Koscak ist der neue Pächter der Räumlichkeiten und ist derzeit mit Umbaumaßnahmen beschäftigt. Der neue Name: “Riva”.

Mehrmaliges Verschieben der Eröffnungsparty, Feiern ohne Genehmigung seitens der Behörden sowie mangelnde Begeisterung der Gäste: Der im Dezember 2015 neu eröffnete Club „Carpe Diem“ hatte mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Noch bevor sich der neue Nachtclub im Rottacher Bermuda-Dreieck etablieren konnte, gab der Pächter Anfang Februar auf der Facebook-Seite bekannt: Das Carpe Diem wurde geschlossen.

Der Eigentümer und Vermieter des Gebäudes, Jörg Zimmermann, begründet die Schließung mit Differenzen zwischen ihm und dem Pächter. Nicht nur der anfängliche Ärger mit der Eröffnung wegen einer fehlender Gaststätten-Genehmigung sei ausschlaggebend gewesen. „Der Pächter hat niemals die Miete für die Räumlichkeiten bezahlt”, so Zimmermann.

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So habe man sich jetzt geeinigt, das Carpe Diem zu schließen. Nun gehört nach diversen Pächterwechseln und erfolglosen Konzepten auch das Carpe Diem zu den gescheiterten Clubs in seinem Gebäude:

Ich bin es langsam leid, dass einer nach dem anderen Mist baut.

Doch Zimmermann schöpft Hoffnung – vergangenen Dienstag unterzeichnete der künftige Pächter den Mietvertrag. Der neue Clubbetreiber ist kein Unbekannter: Einige Talbewohner dürften bei ihm in den vergangenen Jahren bereits den einen oder anderen Drink bestellt haben. Ivan Koscak, der seine Erfahrungen unter anderem im Sugar Shake, Rush, Kaktus und Moschner gesammelt hat, ist der Betreiber des neuen Clubs „Riva“.

Zimmermann möchte so auf altbewährte Kompetenz aus der Region setzen. Ihm sei es vor allem wichtig, der Jugend Möglichkeiten zum Feiern zu bieten. Neben Moschner, Chalet und Quantum soll das Riva also künftig eine weitere Anlaufstelle für Feierlustige sein.

Kein Club für Tegernseer Schickeria

Ein Konzept haben Zimmermann und Koscak genau vor Augen: Neben Veranstaltungen sowie Live-Bands sollen ausgewählte Drinks und wechselnde DJs für gute Stimmung sorgen. Wichtig ist ihnen dabei „friedlich feiernden Nachtschwärmern jeglichen Alters – und nicht nur Prominenten – ein adäquates Ambiente“ zu bieten.

Am 4. März um 22:00 Uhr öffnet der Club Riva offiziell seine Pforten. Bevor die Eröffnungsparty steigt, werden derzeit noch Umbaumaßnahmen vorgenommen. Zwar wurden bereits für das Carpe Diem die Räumlichkeiten renoviert, doch auch jetzt wird wieder fleißig erneuert und umgebaut.

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