Gmund hofft auf schnellen Baubeginn
Neuer Mangfallsteg braucht noch

von Filiz Eskiler

Der neue Mangfallsteg sollte eigentlich schon zu Weihnachten stehen. Das Ziel der Gmunder Gemeinde wurde allerdings nicht erreicht. Aktuell hofft man auf die Umsetzung der nächsten erforderlichen Schritte im Januar.

Die Schäden an den Holzpfählen und Stahlträgern ist enorm. / Quelle: Maxi Hartberger

Der Mangfallsteg in Gmund ist mittlerweile seit etwa neun Monaten gesperrt. Bei einer Brückenprüfung Anfang April 2020 wurden gravierende Schäden festgestellt, ein Neubau sollte das Problem lösen. Nach ausgiebigen Debatten hat man sich auf die Einzelheiten des Neubaus geeinigt. Das ambitionierte Ziel der Gemeinde: Bis Weihnachten 2020 soll der neue Steg stehen. Der Planer Sepp Schreder hielt den Zeitplan schon damals für “sportlich”. Diese Einschätzung erweist sich nun als treffend.

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Firma für Neubau wird noch gesucht

„Die Planung ist abgeschlossen und liegt gerade bei den Behörden“, wird der Gmunder Bürgermeister Alfons Besel im Merkur zitiert. Das Bauwerk und den damit einhergehenden Eingriff in der Mangfall müssen noch genehmigt werden. Zuständig ist dafür das Landratsamt, das Wasserwirtschaftsamt und die untere Naturschutzbehörde. Besel rechne allerdings damit, dass der Bau keinen großen Widerstand verursacht, heißt es weiter. Besel meint:

Das Wasserwirtschaftsamt hat uns schon signalisiert, dass es das Vorhaben wohlwollend betrachtet.

Zu den genauen Kosten habe Besel keine Angaben machen können. Zuletzt sei von mindestens 350.000 Euro plus Planungskosten die Rede gewesen, so der Merkur. Nun hoffe die Gemeinde, dass die Arbeiten noch im Januar ausgeschrieben werden können. Danach solle möglichst schnell eine Firma für den “Spezialauftrag Mangfall” gefunden werden.

Bis der neue Mangfallsteg letztlich steht, bleibt das andere Mangfallufer durch einen Umweg über die Seestraße, die Max-Obermayer-Straße weiter über den Ludwig-Erhard-Platz erreichbar.

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