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Neues Konzept für Steinbruch in Glashütte

Im September wissen die Kreuther mehr

Von Maxi Hartberger

Aktualisierung vom 23. Juli / 15:20 Uhr
Bereits im März haben die Staatsforsten ein Ausgleichskonzept bezüglich des lahmgelegten Steinbruchs in Glashütte eingereicht.

Seitdem hat sich rund um den Kreuther Steinbruch nicht viel getan. Jetzt steht ein grober Termin der Informationsveranstaltung für die Anlieger.

Im September sollen auch die Anwohner erfahren, wie es mit dem Steinbruch in Glashütte weitergeht. Archivbild
Im September sollen auch die Anwohner erfahren, wie es mit dem Steinbruch in Glashütte weitergeht. Archivbild

Wir haben die geforderten Unterlagen schon vor einer Weile im Landratsamt eingereicht, jetzt heißt es abwarten“, erklärt Stefan Pratsch von den Bayerischen Staatsforsten. Damit der Steinbruch im Kreuther Ortsteil Glashütte seinen Betrieb wieder aufnehmen kann, müssen die Staatsforsten noch geeignete Ausgleichsflächen nachweisen. Knackpunkt ist und bleibt der Natur- und Artenschutz.

Landratsamt will auf Nummer sicher gehen

Noch immer liegt das Konzept über die Ausgleichsflächen in Miesbacher Landratsamt. Die Untere Naturschutzbehörde prüft derzeit das Konzept für den Artenschutz und die Ausgleichsflächen. „Sobald diese Prüfung abgeschlossnen ist und von unseren Juristen begutachtet wurde, werden wir einen Infoabend für die Anwohner anbieten“, so Pressesprecher Gerhard Brandl. Die Veranstaltung werde voraussichtlich nach den Sommerferien – im September – über die Bühne gehen, so Brandl weiter. Die Anlieger werden dazu eigens eingeladen.

Ursprünglicher Artikel vom 30. Juni 2014 / 10:44 Uhr mit der Überschrift: Neues Konzept für Steinbruch in Kreuth
Vor Monaten haben die Staatsforsten ein Ausgleichskonzept bezüglich des lahmgelegten Steinbruchs in Glashütte dem Landratsamt Miesbach vorgelegt. Seitdem hat sich rund um den Kreuther Steinbruch nicht viel getan.

Jetzt aber gab es positive Rückmeldung des Landratsamtes. Die Prüfung des Konzepts wird zwar noch Wochen in Anspruch nehmen, aber danach wird es vor allem für die Anwohner eine wichtige Veranstaltung geben.

 Vor der Genehmigung des Ausgleichskonzeptes werden hier vorerst keine Steine gefördert / Archivbild
Vor der Genehmigung des Ausgleichskonzeptes werden hier vorerst keine Steine gefördert / Archivbild

Aufgrund einer Bürger-Petition an den Landtag wurde im Sommer 2011 der Steinbruch im Kreuther Ortsteil Glashütte stillgelegt. Der Landtag sprach sich zwar gegen eine völlige Schließung des Steinbruchs aus, dennoch waren die bayerischen Staatsforsten, Betreiber des Steinbruchs, dazu aufgerufen worden, dem Landratsamt Miesbach ein Ausgleichskonzept vorzulegen.

Im März kamen die Staatsforsten dieser Forderung in den Augen des Landratsamtes mit einem angemessenen Ausgleichskonzept nach. Seitdem prüft die zuständige Umweltschutzbehörde dieses Konzept, bei dem der Fokus vor allem auf Natur- und Artenschutz liegt. Das Landratsamt hat heute bestätigt, dass die Prüfung noch ein paar Wochen dauern wird, das Konzept aber auf einem guten Weg ist.

Wichtige Informationsveranstaltung für die Bürger

In erster Linie ist es aber wichtig, den Anwohnern vor dem Bescheiderlass mit einer Informationsveranstaltung das eingereichte Konzept nahezubringen. Mit dem Infotag will das Landratsamt, vor allem aber auch die Staatsforsten, Verständnis bei den Bürgern wecken, die dem Ganzen gegenüber bisher sehr negativ eingestellt waren. In den letzten Jahren haben sie sich über Lärm, eine zu massive Steinförderung und den Schwerlastverkehr durch die bewohnten Gebiete beschwert.

Die Informationsveranstaltung kann aber erst dann stattfinden, wenn der Prüfungsausschuss des Ausgleichskonzepts eine Genehmigung vorlegt. Laut Landratsamt kann das noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen, aber die Verantwortlichen sind optimistisch.

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