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Veränderung auf Internetseite

Nicht nur das Bräustüberl leidet unter Google

Von Nina Häußinger

Der Bräustüberl-Wirt Peter Hubert will sich mit Google anlegen. Der Grund: Dort werden Wartzeiten von bis zu einer Stunde angezeigt. Der BR hat jetzt weitere Leidtragende gefunden. Aber Google stellt sich tot.

Peter Hubert im BR-Interview / Screenshot BR Mediathek

Montagnachmittag im Bräustüberl – 45 Minuten Wartezeit werden auf Google angezeigt. Aber das Lokal und auch der Biergarten sind leer. Auf was warten denn die Leute dann laut Google? „Auf einen Sitzplatz, einen Parkplatz, auf die Rechnung oder aufs Essen, das geht aus diesen Wartezeiten nicht hervor“, erklärt Peter Hubert gegenüber dem BR.

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Das Team von quer war am See, um sich die Sache mit Google und dem Tegernsee Bräustüberl mal genauer anzusehen. Peter Hubert hat diese Woche öffentlich bekannt gegeben, dass er gegen den Konzern klagen will. Der Grund: Google verbreitet falsche Meldungen über sein Lokal. Die Wartzeiten seien viel zu hoch angesetzt.

„Google weiß über den Standortverlauf, wo sich ein Nutzer gerade befindet. Daraus wird berechnet, wo gerade Stau ist, wie viele Menschen im Schwimmbad sind und eben auch, wie voll das Bräustüberl ist“, wird im quer Beitrag erklärt. Das Problem in Tegernsee: Die Zahlen werden zum einen nur geschätzt und Google kann außerdem nicht unterscheiden, ob die Handys zu den Besuchern im Bräu oder doch zu den Schülern im Gymnasium gehören. Einige Besucher bestätigen im BR-Interview, dass sie eher nicht ins Bräu kommen würden, wenn online schon steht, dass man 45 Minuten warten muss.

Auch andere leiden unter Google

Das Dilemma ärgert nicht nur Wirt Peter Hubert. Der BR hat auch andere Leidtragende gefunden. Google schickt beispielsweise Menschen, die ins Ortszentrum von Oberammergau wollen, mitten auf eine Wiese. Anwohner Ludwig Utschneider rettet dann regelmäßig gestrandete Touristen. Wer die Ammergauer Alpen sucht landet dagegen in Österreich. Das nervt vor allem den Ammergauer Tourismuschef Florian Hoffrune.

Auch Utschneider und Hoffrune haben schon versucht, mit Google Kontakt aufzunehmen. Auf eine Reaktion warten sie bis heute. Auch quer hat den Konzern angeschrieben. Die Antwort: „Wenn Sie von der Presse sind, werden wir Ihnen so bald wie möglich antworten.“ Die Antwort blieb bisher aus.

So sieht die aktuelle Info auf der Google-Seite aus / Screenshot Google

Alle blicken also nun hoffnungsvoll nach Tegernsee und zu Peter Hubert, der es mit Google aufnehmen will. Zunächst muss aber, wie berichtet, das Landgericht entscheiden, ob Hubert die Klage an Google Deutschland oder Amerika zustellen darf. Die Verhandlung ist für den 28. August angesetzt.

Hier gibt es den ganzen Beitrag vom BR zu sehen.

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