Softwareausfall bei der BOB
Nothalt in 31 Metern Höhe

von Robin Schenkewitz

Für eine Schrecksekunde sorgte gestern Abend ein Softwareausfall in einem Integral der BOB. Mitten auf der Großhesseloher Brücke blieb der Zug stehen. Knapp 45 Minuten mussten die rund 150 Fahrgäste auf der 31 Meter hohen Brücke ausharren.

Auf der Zugverbindung nach München kam es gestern Abend zu einem erzwungenen Stopp auf der Großhesseloher Brücke.
Rund 45 Minuten mussten die Fahrgäste auf der Großhesseloher Brücke ausharren, ehe es weiterging. / Archivbild

Gestern Abend kam es gegen 18:45 Uhr zu einem elektronischen Defekt bei einem Integral der BOB. Betroffen war der Zug ab Holzkirchen um 18:29 Uhr in Richtung München. Zu diesem Zeitpunkt war die BOB mit insgesamt vier aneinander gereihten Zügen unterwegs, sodass knapp 150 Fahrgäste in dem Zug saßen.

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Der Softwareausfall verursachte bei dem Integral eine Störung, sodass dieser stehen bleiben musste – mitten auf der 31 Meter hohen Großhesseloher Brücke. Fahrgäste und Mitarbeiter mussten etwa 45 Minuten auf der Brücke ausharren, ehe der Zug weiterfahren konnte.

“Keine Gefahr für Fahrgäste und Mitarbeiter”

Der Lokführer konnte die Störung in dieser Zeit selbst wieder beheben und den Zug anschließend bis zum Bahnhof Solln fahren. Von dort aus setzten die Fahrgäste ihre Reise mit dem Meridian fort.

Nach Angaben der BOB standen Lokführer und Fahrgastbetreuer in ständigen Kontakt mit der Transportleitung, um die Fahrgäste im Zug und an den Bahnhöfen über die Verzögerungen zu informieren. Eine Gefahr für die im Zug befindlichen Personen habe nie bestanden, versicherte das Unternehmen.

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