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Wegen G7-Gipfel: Lange Staus im Tal erwartet

Obama „sorgt“ für Staus

Von Maxi Hartberger

Der G7-Gipfel findet in Schloss Elmau statt. Doch das ganze Polit-Spektakel hat auch Auswirkungen auf das Tegernseer Tal. Bis Mitte Juni soll es regelmäßige Grenzkontrollen geben. Zudem sollte man an den Tagen des Gipfels möglichst auf das Auto verzichten. Es droht wieder eine Blechlawine.

Während des G7-Gipfels kann es vermehrt zu Grenzkontrollen kommen, vor allem in Nähe der Alpen. / Quelle: Bundespolizei München
Während des G7-Gipfels kann es vermehrt zu Grenzkontrollen kommen, vor allem in Nähe der Alpen. / Quelle: Bundespolizei München

Sieben Weltpolitiker, ein Luxus-Schloss in Bayern, rund 20.000 Polizisten im Einsatz – zwei Tage lang herrscht aufgrund des G7-Gipfeltreffens in Elmau der Ausnahmezustand. Bis heute hagelt es viel Kritik, teilweise für die enormen Sicherheitsvorkehrungen, teilweise für den scheinbar unabdingbaren Luxus.

Das Tegernseer Tal bekommt den G7-Gipfel vor allem durch mehr Verkehr zu spüren. Denn rund um Schloss Elmau werden sowohl Bundesstraßen als auch Autobahnen aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos teilweise gesperrt. Erschwerend hinzu kommt, dass es das letzte Pfingstferienwochenende sein wird. Viele Urlauber werden von Süden mit dem Auto unterwegs sein. Der ADAC empfiehlt Urlaubsreisenden daher jetzt schon verschiedene Alternativ-Routen – unter anderem durch das Tal.

Alternativ-Strecken prädestiniert für Verkehrschaos

Eine der beiden Routen verläuft über die A93 sowie die A8 zwischen Salzburg und München. Die zweite Ausweichroute führt über den Achenpass Richtung München. So kommt zu den wochenendtypischen Tagestouristen noch der zusätzliche Rückreiseverkehr hinzu.

Doch damit nicht genug: Heute gab die Bundespolizei München offiziell bekannt, dass es zu Kontrollen im Schienennetz, bei Flugverbindungen sowie auf grenzüberschreitenden Straßen kommen wird. Aber auch die sogenannte „Grüne Grenze“ entlang der Alpen wird von Beamten kontrolliert. Das Ziel ist klar:

Die grenzpolizeilichen und die bahnpolizeilichen Kontrollmaßnahmen haben zum Ziel, gewaltbereite G7-Kritiker rechtzeitig zu erkennen.

Von solchen Grenzkontrollen betroffen ist wohl auch die Gemeinde Kreuth. Es wird daher empfohlen, dort sowohl Personalausweis als auch Reisepass bei sich zu tragen. Laut Bundespolizei könne es während der Kontrollen außerdem zu Beeinträchtigungen im grenzüberschreitenden Verkehr kommen. G7-Gipfel, Grenzkontrollen, Rückreiseverkehr. Am Wochenende vom 6. bis zum 8. Juni sollte man auf längere Strecken mit dem Auto besser verzichten.

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