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Kaum Anträge für anstehende Bürgerversammlung in Bad Wiessee

Geringes Interesse am Jodbad-Areal

Von Steffen Greschner

Ergänzung vom 08. Januar 2013 / 13:07 Uhr
In neun Tagen steht in Bad Wiessee die zweite Bürgerversammlung innerhalb von acht Wochen an. Dabei sind dieses Mal, im Gegensatz zur letzten Versammlung Anfang Dezember, auch Fragen zugelassen.

So hat die Gemeinde entschieden, dass am 17. Januar ausschließlich Bürgeranfragen zur neuen Therme und den konkreten Planungen um das gesamte Jodbad-Areal behandelt werden. Bis zum 10. Januar haben die Wiesseer Zeit die Fragen in das Rathaus zu schicken. Die Resonanz ist dabei überschaubar. Doch das was reinkommt, sei laut Geschäftsleiter Michael Herrmann teilweise sehr umfangreich.

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Einige der Anträge können bereits online eingesehen werden.

Der Postsaal im Gasthof zur Post – Ort für die nächste Bürgerversammlung / Quelle: hotel-zur-post-bad-wiessee.de

Die letzte Wiesseer Bürgerversammlung stand ganz im Zeichen der Jodschwefelbad-Präsentation. Fragen waren nicht zugelassen. Und das obwohl die Präsentation nach gut 60 Minuten vorbei war. Man wollte die Themen nicht vermischen, das Projekt “Jodbad-Areal” und das Konzept für die neue Therme seien sehr komplex und sollten erstmal wirken, bevor Fragen gestellt werden dürfen.

Eine gute Strategie, wie sich jetzt herausstellt. Nachdem sich der erste Staub gelegt hat und auch die größten Kritiker des neuen Areals sich mit den Plänen auseinandergesetzt haben, wird deutlich, dass die Bürger insgesamt nur wenig zu beanstanden haben. Zumindest halten sich die Anfragen, die bisher im Rathaus für die nächste Bürgerversammlung eingegangen sind, in Grenzen.

Verkehr, Badepark und bauliche Angelegenheiten

Auf Nachfrage bestätigt Wiessees Geschäftsleiter Michael Herrmann, dass mittlerweile zehn Anfragen von Bürgern gestellt wurden. “Der Stoß ist überschaubar,” so Herrmann. Einige würden sich mit der vieldiskutierten Schließung des Badeparks beschäftigen, andere hätten den Fokus Verkehr in der Adrian-Stoop-Straße.

“Die meisten Fragen drehen sich um bauliche Angelegenheiten der Therme und des Hotels,” bestätigt der Geschäftsleiter, der vor allem auf ein paar sehr ausführlich verfasste Anträge verweist. “Man merkt, dass sich die Leute intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben.”

Somit dürfte es, trotz der relativ geringen Resonanz, am Donnerstag, den 17. Januar ab 19 Uhr wieder mal spannend werden. In den Postsaal sind dann wie immer alle Bürger von Bad Wiessee eingeladen.

Ursprünglicher Artikel vom 16. Dezember:
Was denken die Wiesseer über die Pläne zum neuen Jodschwefelbad? Welche Fragen sind nach der Präsentation auf der Bürgerversammlung aufgekommen und welche Ideen und Anregungen gibt es dazu?

Diese Fragen sollen das Thema einer zweiten Bürgerversammlung am 17. Januar sein. Auf Anregung eines Lesers, stellen wir eine Plattform zur Verfügung, auf der Sie ihre Einreichungen an die Gemeinde parallel veröffentlichen und so der Öffentlichkeit vorstellen können.

Die Fragen und Anregungen zum Jodschwefelbad werden am 17. Januar besprochen.

Bis zum 10. Januar sollen alle Fragen und Anregungen in schriftlicher Form im Wiesseer Rathaus eingereicht werden, damit sie eine Woche später öffentlich besprochen werden können. So sieht es der Plan der Gemeinde vor.

Eine Plattform für Ihre Einreichungen

In einer Email hat uns ein Leser gebeten, dass wir eine Plattform zur Verfügung stellen, auf der die Einreichungen bereits im Vorfeld öffentlich einsehbar sind. Natürlich nur sobald derjenige das auch wünscht und ähnlich, wie das CC in einer Email. Wer möchte kann seinen Vorschlag oder seine Fragen also parallel zum Brief an die Gemeinde auch gleichzeitig für alle Veröffentlichen.

Der Gedanke dahinter ist verständlich: Ein Abend auf der Bürgerversammlung erscheint kurz, um sich wirklich mit der Vielzahl an Fragen und Vorschlägen auseinanderzusetzen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass es viele Themen gibt, die tendenziell in die gleiche Richtung gehen und als gemeinsame Einreichung, bzw. dadurch dass jeder sieht, wie oft die Frage von anderen gestellt wurde, an Bedeutung gewinnen könnten. 

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge – wenn sie wollen

Wir haben lange mit dem Leser, von dem der Vorschlag stammt, telefoniert und das Thema auch redaktionsintern besprochen. Am Ende sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir die Idee gerne unterstützen möchten. Auf folgenden Ablauf haben wir uns dabei geeinigt:

  • Es geht nur um Themen, Fragen und Anregungen, die direkt die vorgestellten Pläne zum Jodschwefelbad betreffen.
 
  • Eingereicht werden können Vorschläge und Fragen, die parallel auch von Ihnen in schriftlicher Form an die Gemeinde geschickt werden. So soll mehr Transparenz entstehen, indem jeder sieht, was die Gemeinde alles gefragt wurde.
 
  • Sie können Ihre Einreichungen jederzeit aber spätestens bis zum 10. Januar per Email an info@tegernseerstimme.de schicken. Wir werden ihre Einreichung anschließend auf der Plattform einstellen.
 
  • Beschreiben sie Ihren Vorschlag oder Ihre Fragen bitte in einem kurzen Einleitungstext, damit andere Leser schnell verstehen, um was es Ihnen geht. Falls sie weitere ausführliche Dokumente oder Anhänge haben, schicken Sie diese bitte als Word- oder als PDF-Dokument mit.
 
  • Die Einreichungen werden nach der Bürgerversammlung gelöscht. Falls sie es wünschen, stellen wir aber gerne einem dauerhaften digitalen Arbeitskreis zum Thema Jodschwefelbad-Areal zur Verfügung, in dem gemeinsam mit anderen Interessierten an den Ideen weitergearbeitet werden kann.
 
  • Um Missverständnissen vorzubeugen: Von der TS werden keine Einreichungen ans Rathaus weitergeleitet oder gebündelt weitergeleitet. Die Plattform soll lediglich dazu dienen, dass für jeden nachvollziehbar ist, welche Fragen, Vorschläge und Anregungen überhaupt von den Wiesseer Bürgern ans Rathaus geschickt wurden.

 

Das Ziel dieser Plattform soll nicht sein, dass Beiträge anderer kritisiert werden. Es soll allerdings eine Möglichkeit geschaffen werden, dass sich jeder Interessierte bereits im Vorfeld einen Überblick verschaffen kann, was auf der Bürgerversammlung zur Sprache kommen wird, um sich so besser auf die Themen vorbereiten oder ergänzende Fragen stellen zu können.

Gemeinsam mehr erreichen

Auf der Plattform wird es die Möglichkeit geben andere Beiträge zu kommentieren und zielgerichtet weiterzuentwickeln oder sich ihnen anzuschließen, indem sie andere Einreichungen als positiv bewerten. Positive Bewertungen, also die Unterstützung einer fremden Idee, wird unter den Beiträgen erscheinen.

Im Gasthof zur Post findet am 17. Januar die nächste Wiesseer Bürgerversammlung statt.

Die Plattform ist dabei völlig unabhängig von der Gemeinde Bad Wiessee. Wir denken jedoch, dass es auf diese Weise besser möglich sein wird, sich einen Überblick über die Vorschläge zu verschaffen und sich eventuell mit anderen Engagierten zusammenzuschließen, um Vorschläge gemeinsam zu entwickeln. So kommt am Ende im Optimalfall mehr dabei raus und auf der eigentlichen Bürgerversammlung kann zielgerichteter diskutiert werden.

Falls Sie zum Ablauf noch weitere Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne an die Redaktion wenden. Am besten per Email an info@tegernseerstimme.de oder telefonisch unter der 0177 55 86 186.

Die öffentlich einsehbaren Einreichungen finden sie auf dem digitalen Marktplatz. Wir werden sie in den kommenden Wochen auch in regelmäßigen Abständen hier auf der Tegernseer Stimme vorstellen.

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