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Orkantief Joachim sorgt für Einsätze im Tal

Von Peter Posztos

Am Freitag erreichte das Orkantief Joachim den Süden Bayerns und sorgte auch bei den Einsatzkräften im Tegernseer Tal für viel Arbeit. Sturmböen, Starkregen und im späteren Verlauf Schneefälle machten am Freitag Abend unter anderem das Autofahren zu einer nicht ungefährlichen Angelegenheit.

Am Tegernsee blockierten umgestürzte Bäume einige Straßen. Verkehrszeichen, Baugerüste und Zäune wurden wiederholt umgeweht. So fiel gestern Abend gegen 18:15 Uhr fiel an der B318 zwischen Gmund und Bad Wiessee ein Baum von der rechten Seite zur Fahrbahn und traf dabei ein in Richtung Bad Wiessee fahrendes Auto.

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An dem VW Eos wurde das Dach eingedrückt, die Frontscheibe ging zu Bruch. Der Fahrzeuglenker, ein 39jähriger Mann aus Bad Wiessee und zwei weitere Insassen blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich laut Aussage der Polizei auf etwa 1000 Euro. Die Bundesstraße war für die Beseitigung des Baumes durch die FFW Gmund kurzzeitig vollständig gesperrt.

Windböen machen Rathausdach zu schaffen

Die höchsten Windgeschwindigkeiten gab es verständlicherweise auf den Bergen. Am Wallberg wurden 139 Kilometer pro Stunde registriert. Aber auch im Tal gab es bei Durchzug der Kaltfront gegen 18:30 Uhr verbreitet Windböen von mehr als 100 km/h. So hatte, aufgrund der ersten stärkeren Winde, bereits am Freitag Mittag das Dach des Tegernseer Rathauses Wellen geschlagen.

Hier geht es zur Fotostrecke des wellenschlagenden Rathausdaches

Die Freiwillige Feuerwehr Tegernsee rückte aus und sicherte einen Teil des Daches provisorisch mit Latten. In der Zeit musste die Hauptstraße von der Polizei abgesperrt werden. Gegen 14 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Nachdem sich die Unwetterlage gegen 21.00 Uhr beruhigte, ging auch die Zahl der Notrufe in der Einsatzzentrale zurück. Das gesamte Ausmaß der Schäden wird aber wohl erst im Laufe des heutigen Tages abgeschätzt werden können.


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