Eierdiebe an Ostern:
Osterdiebe in Otterfing

Am Karfreitag klaute eine Frau nur Eier aus einem Laden in Otterfing, sondern auch Bargeld aus der Kasse:

Am Karfreitag und vergangenen Mittwoch wurde in Otterfing eingebrochen. / Foto: Redaktion

Über Ostern ereigneten sich in einem Selbstbedienungsladen bei Palnkam in Otterfing zwei dreiste Diebstähle. Der erste Fall spielte sich am Karfreitag ab: Gegen 13.25 Uhr betrat eine laut Polizeiangaben 40- bis 50-jährige Frau den kleinen Verkaufsraum und bediente sich an zwei Eierpackungen. “Anstatt diese ordnungsgemäß zu bezahlen, entwendete die Diebin aus der Kasse zusätzlich noch Bargeld”, informiert die Holzkirchner Polizei. Anhand der umfangreichen Videoüberwachung in dem Shop kann die Polizei zudem folgende Beschreibung der Diebin herausgeben: Die Frau ist 40 bis 50 Jahre alt, zirka 1,70 Meter groß, kräftig, hat schwarze, lockige Haare zu einem Dutt gebunden und trägt einen blauen Pullover mit weißer Weste, schwarze Jeans, Trekkingschuhe und einen grauen Rucksack. Laut Polizeiangaben sind der Dame beim Verlassen des Verkaufsraumes mehrere Reiter begegnet. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Mittwoch: Zwischen 00.23 Uhr und 00.26 Uhr hielt ein Auto vor der gleichen Verkaufsstelle; einer von zwei jugendlichen Täter stieg aus und machte sich auf den Weg in den Verkaufsraum. Die Polizei berichtet: “Mit einem Stemmeisen
und einer Rohrzange brach er gewaltvoll eine Geldkasse auf.” Zudem sei eine Kleingeldkasse entleert worden. Laut Polizei entstand dabei ein Sachschaden über 50 Euro. Beide Täter hatten während dem Diebstahl laut Polizeiinformationen über AirPods Kontakt. Einen der beiden beschreibt die Polizei wie folgt: 15-20 Jahre alt, zirka 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank, schwarze Jacke mit weißen Längsstreifen, schwarze Hose weiße Nike-Turnschuhe mit schwarzem Nike-Logo, schwarze Nike-Handschuhe mit weißem Nike-Logo. Der Täter sprach Deutsch mit einem leichten bayerischen Dialekt.

Die Holzkirchner Polizei erbittet neben ausführlichen Spuren- und Handyuntersuchungen sowie einer Videoanalyse auch sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 08024 907 40. Die Schutzmaßnahmen an relevanten Tatorten sollen zudem deutlich erhöht werden.

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