Rezept der Woche
Panzanella – knusprig-weicher Brotsalat

von Martin

Noch so ein Klassiker der italienischen “cucina casalinga”. Er kann unglaublich banal ausfallen, wenn er nicht mit großer Sorgfalt und viel Küchenwitz komponiert wird. So zumindest die Meinung von Walter Leufen, Küchendirektor im Rottacher Hotel Überfahrt.

Wenn man aber alles richtig macht, wird aus dem bäuerlichen “Arme-Leute-Essen” ein echtes Geschmackerlebnis. Schon jetzt viel Spaß beim Zubereiten des italienischen Brotsalats.

Panzanella ist ein italienischer Brotsalat.
Panzanella ist ein italienischer Brotsalat.

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Zubereitung

Zutaten:

250 g Ciabatta (o. Baguette), grob gewürfelt
500 g frische reife Flaschentomaten (san marzano)
etwas Blattpetersilie
1 kleine rote Zwiebel, in dünnen Scheiben
100-120 ml „Italiendressing“ (siehe unten)
Salz, Pfeffer
Honig zum Abschmecken
eventuell 4 mittelgroße Seewassergarnelen

Das Brot grob würfeln und in Olivenöl goldbraun rösten. Die Tomaten gegenüber des Stielansatzes leicht kreuzweise einschneiden, kurz in sehr heißes Wasser tauchen, abschrecken und enthäuten. Grob würfeln, die Kerne und das Fruchtfleisch aber in den Tomaten lassen. Die Petersilienblätter in feine Streifen schneiden. Die Zwiebelscheiben halbieren. Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Dressing verrühren und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.

Die Garnelen unaufgetaut in reichlich gut gesalzenem Wasser köcheln. Maximal bei 90 °C. Schalen und Kopf entfernen, ebenso den Darm!

Dieser Salat lebt vom Gegensatz flüssig-fest oder weich-knusprig. Deshalb sollte unser Panzanella auf gar keinen Fall zu lange im Voraus angemacht werden. Wenn sich das Brot vollsaugt, ist es vorbei mit dem Genuss. Auf Wunsch kann man grob zerschnittenen Römersalat unter dem Salat vermengen. Oder einige knackig gebratene Garnelen darauf garnieren.

„Leufens“ Italiendressing:
3 El Rotweinessig
1-2 El Rotwein
1 El Balsamico
10-12 El Olivenöl
1 Knoblauchzehe, durchgepresst
Salz, Pfeffer, Zucker

Alle Zutaten mit dem Stabmixer pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.

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