Das Wetter im Tal:
Pause für Goldenen Herbst am Tegernsee

von Simon Haslauer

Goldener Herbst am Tegernsee. Traumhaft schöne Tage liegen hinter uns- Schon am Wochenende ziehen jetzt aber Wolken auf. Und was kommt dann?

Der Blick vom Risserkogl bis zum Tegernsee. / Quelle: Hans Wildermuth

Für die kommenden Tage prognostiziert der Schaftlacher Wetterfrosch, Hans Wildermuth: “Der zurzeit noch regierende Goldene Oktober wird nur kurzfristig unterbrochen.” Am Wochenende ziehe eine schwache Kaltfront aus Nordwesten zu den Alpen. Sie sei zwar kaum wetterwirksam, stupse jedoch in ihrem Vorfeld die liegende feuchte Warmluft an, “wodurch sich in dieser Schauer und sogar Gewitter bilden können”, erklärt Wildermuth. So soll es am Samstag bei zunehmender Bewölkung im Laufe des Tages zu Regen oder Regenschauer kommen. “Vielleicht ist auch mal ein kurzes Gewitter dabei”, betont der Schaftlacher. Zuvor könne es noch bis um 15 Grad warm werden. Abends zieht die schlappe Kaltfront schließlich durch und der Regen hört auf.

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Danach baut sich ein Hochdruckgebiet auf, das die folgenden Tage das Wetter im Tal zu bestimmen versucht. Wildermuth weiß: “Daher wird der Sonntag nach Nebelauflösung bei aufkommendem Ostwind ziemlich sonnig und die Temperatur quält sich in Richtung 20 Grad, erreicht diese Marke aber nicht.” Auf jeden Fall sei es der schönere Tag des Wochenendes.

Kommende Woche: Schauerrisiko und Nebelfelder

In der neuen Woche liegen wir, so der Schaftlacher, zwar im Bereich des Hochdruckgebietes, aber die Lage sei nicht ganz astrein. Der Montag werde nach etwas Frühnebel zunächst sonnig und ähnlich warm wie der Sonntag, doch am Abend ziehe eine weitere, ebenfalls wenig wetterwirksame Störung durch, “die in der Nacht auf Dienstag Regen bringen könnte”, erklärt Wildermuth.

Am Dienstag könne es in der Früh noch etwas regnen, später lockere die Bewölkung jedoch auf und es wird trocken, “was auch für Mittwoch und Donnerstag gilt”, kommentiert der Wetterfrosch. Weil die Luft recht feucht sei, können sich Nebelfelder bilden, die sich manchmal nicht so schnell auflösen. Es bleibe ein nachmittägliches Schauerrisiko erhalten, besonders in den Bergen. Die Hochdrucklage ist eben nicht ganz astrein.

Ab Freitag kommt schließlich Bewegung und eine zunehmende Unsicherheit in den Wetterablauf. Wildermuth weiß:

Vor einem Sturmtief bei Schottland fährt sich eine kräftige Südwestströmung über dem Oberland ein. Mit ihr werden recht warme Luftmassen aus dem Mittelmeergebiet von Süden gegen die Alpen gedrückt. Dabei kann es auch zu einer markanten Föhnlage kommen.

So könnte laut Einschätzung des Schaftlachers am Wochenende zunächst, mit Föhnunterstützung, eine kurze sommerliche Phase eintreten. Allerdings werde nach aktuellem Stand der Föhnzusammenbruch noch im Laufe des Wochenendes erwartet und dann wird die Schneefallgrenze wieder ein Thema. Diese Entwicklung sei aber sehr unsicher, besonders die Dauer der Föhnlage und der Zeitpunkt des anschließenden Föhnzusammenbruchs.

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