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Personalhaus für Lanserhof genehmigt

Von Maxi Hartberger

Lanserhof-Chef Christian Harisch will in Marienstein 34 Wohnungen für seine Mitarbeiter schaffen. Geplant sind zwei Gebäude samt Tiefgarage. Anwohner hatten zwar Bedenken wegen des Verkehrslärms, doch wurde nun auch das letzte Hindernis aus dem Weg geräumt.

Rund 120 Mitarbeiter arbeiten im Waakirchner Lanserhof / Archivbild

Händeringend hatte Lanserhof-Geschäftsführer Christian Harisch in ganz Waakirchen nach Wohnungen für seine Mitarbeiter gesucht. Die Wohnungen, die er bereits angemietet hatte, reichten bei weitem nicht aus. Also machte er sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück. In Marienstein wurde er fündig.

Die Gemeinde Waakirchen verkaufte ihm ein Grundstück in Marienstein. Am 4. Mai wurde dann der Notarvertrag für das alte Bergwerkhaus am Karl-Lechner-Weg unterzeichnet. Im August 2017 lagen dem Waakirchner Bauausschuss die Pläne vor. Der alte Bestand soll abgerissen und durch zwei neue Gebäude samt Tiefgarage ersetzt werden. Insgesamt sollen 34 Wohneinheiten entstehen.

Doch einige Anwohner äußerten Bedenken über eine zu große Lärmbelastung durch die an- und abfahrenden Autos. Der Bauausschuss forderte Harisch daher dazu auf, ein Schallschutzgutachten für die Tiefgarage erstellen zu lassen und eine Verlegung der Zufahrt zu prüfen.

Änderungen wurden vorgenommen

Das ist nun geschehen. Am Mittwoch beschäftigte sich der Waakirchner Bauausschuss mit den neuen Plänen. Die von Harisch beauftragten Architekten haben die Zufahrt der Tiefgarage verlegt. Durch die Verlegung und die Positionierung des Carports, bestehe nun ausreichend Lärmschutz für die Anwohner.

Einstimmig befürwortete der Bauauschuss den Bauungsplan für die beiden Personalhäuser. Nun fehlt nur noch die Genehmigung durch das Landratsamt Miesbach. Liegt diese vor, will Harisch auch sofort mit den Bauarbeiten loslegen. Denn vor allem für die jungen Mitarbeiter, die teilweise von weither zur Arbeit nach Marienstein fahren, will er endlich Wohnraum schaffen.


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