Verstärkte Überwachung des Verkehrs

Polizei kündigt konsequente Strafen an

Von Filiz Eskiler

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd kündigt an, dass die Straßen in unserem Landkreis bald verstärkt überwacht werden. Die Maßnahme diene der Prävention. Wovor?

Es ist ein leidiges Thema, aber weiterhin ein Problem: der Ausflugsverkehr ist im Landkreis Miesbach schon lange eine Überforderung für Verantwortliche und Anwohner. Besonders an sonnigen Wochenenden, Feiertagen oder während der Schulferien kam es auf Grund des Verkehrsaufkommens zu Überlastungen. Häufiges Wildparken sorgte bisher zusätzlich für Chaos und Probleme auf den Straßen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd stellt fest:

In den vergangenen beiden Jahren kam es in den Regionen der oberbayerischen Berge und Seen zu Belastungsspitzen, die man so noch nicht kannte.

Wie schon in den vergangenen Jahren verstärkt die Polizei deshalb ab dem Beginn der Osterferien am 11. April die Verkehrsüberwachung. Dies soll der „Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit“, besonders der „Verhinderung von eklatanten Parkverstößen“ dienen, begründet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Dabei sollen örtliche und zeitliche Schwerpunkte gebildet werden. Die Maßnahme werde bis zum Ende der Sommerferien am 12. September andauern.

Geldstrafe, Anzeige oder Abschleppen

Die verstärkte Überwachung durch Polizeistellen wird unterstützt von Zentralen Einsatzdiensten, der Verkehrspolizei, der Kontrollgruppe Motorrad und von Einsatzkräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Das Polizeipräsidium warnt: „Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet“. Das bedeutet: Verwarnungsgeld, Anzeige oder Abschleppen des Fahrzeuges.

Dennoch appelliert das Polizeipräsidium Oberbayern Süd an den Verstand aller Ausflügler:

  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
  • Denken Sie an die Umwelt! In Wiesen und Wäldern, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, ist das Abstellen eines Fahrzeugs verboten!
  • Halten Sie stets Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert!
  • Fahren Sie keine Ausflugsziele an, von denen Sie z. B. aus dem Rundfunk wissen, dass es hier bereits zu Stauungen auf der Anfahrt kommt!
  • Nutzen Sie, wenn möglich, den öffentlichen Personennahverkehr!
  • Überlegen Sie sich vor Fahrtantritt einen „Plan B“, also ein alternatives Ausflugsziel! Die Internetseite „Ausflugsticker Oberbayern“ bietet hierfür wertvolle Tipps.


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