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Einen Monat nach Großbrand in Ried

Polizei steht vor einem Rätsel

Von Robin Schenkewitz

Auch einen Monat nach dem verheerenden Brand im Holzkirchner Weiler Ried ist die Ursache nach wie vor unbekannt. Die schweren Schäden stellen die Polizei vor ein Rätsel. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“

Knapp einem Monat nach dem Brand in Ried sind die Schäden noch immer sichtbar. / Foto: Felix Wolf

Rund 220 Feuerwehrler von 12 Feuerwehren im Umkreis waren bei dem Großbrand im Holzkirchner Weiler Ried nahe Großhartpenning im Einsatz. Sie sorgten dafür, dass außer einem hohen Sachschaden sowie einzelnen toten Kälbern und Geflügel nichts schlimmeres passiert ist. Alle Bewohner und auch die rund 50 Rinder konnten gerettet werden.

„Das war ein sensationeller Einsatz“, lobte Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Es sei beeindruckend gewesen, wie ruhig die Einsatzkräfte ihrer Arbeit nachgegangen wären und beispielsweise die Rinder auf die nächste Weide geführt hätten.

Ein extra Lob erteilte der Bürgermeister auch noch einmal dem jungen Feuerwehrkommandanten Hubert Schmid von Hartpenning. „Als örtlicher Kommandant musste er die Einsatzleitung übernehmen. Da hat der junge Mann wirklich einen super Job gemacht“, so von Löwis. Entsprechend sprach der Gemeinderat ihm anschließend auch gemäß dem Bayerischen Feuerwehrgesetz einstimmig sein Vertrauen aus.

Gutachten vom LKA

Unklar ist unterdessen weiterhin, was die Ursache des Brands gewesen ist. Wie die Polizei mitteilt, dauern die Ermittlungen auch einen Monat nach dem Brand an. Die schweren Schäden, die durch das Feuer entstanden sind, machen es den Experten schwer eine Einschätzung zu geben. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, meint Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Auch Brandstiftung kann damit nicht ausgeschlossen werden. Aktuell wartet die Kripo aber noch auf das Ergebnis eines Gutachtens vom Landeskriminalamt. „Das ist bei größeren Bränden, und es war ja ein hoher Sachschaden, üblich“, so Sonntag.


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