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Der Erste Schultag an der Gmunder Grundschule

Pause war gestern

Von Nicole Kleim

Morgens um 7:30 Uhr in Gmund. Nach und nach trödeln sie ein, die Erst- bis Vierklässler, mit ihren Schulranzen auf dem Rücken. Die Sommerferien sind zu Ende, und für Bayerns Schüler beginnt er wieder, der tägliche Weg zur Schule. 240 von ihnen führt er heute zur Gmunder Grundschule.

Auf geht`s - zum ersten Schultag an der Gmunder Grundschule nach den Sommerferien.
Die Sommerferien sind zu Ende – die Schule hat wieder begonnen. Der erste Schultag an der Gmunder Grundschule.

Der Wecker klingelt. Vorbei die sechswöchige Zeit, in der man ausschlafen oder mal eben noch die kleine Schwester ärgern konnte – die Schule ruft. Also, schnell frühstücken, Schulranzen schnappen und auf geht`s.

Noch ist der Gmunder Pausenhof leer. Doch schon nach kurzer Zeit sieht man den ein oder anderen Schüler, noch etwas verschlafen dreinblickend, wie er oder sie in Richtung Schuleingang steuert. Einer von ihnen: Leonhard, neun Jahre alt. Er geht heuer in die vierte Klasse und auf die Frage, ob er gut aus dem Bett gekommen sei, antwortet er: „Mama hat mich geweckt.“ Was er in den Sommerferien gemacht habe? In Köln sei er mal gewesen, und bei einer Starwars-Ausstellung war er, erzählt Leonhard stolz.

Leonhard - noch nicht ganz wach. ;-)
Leonhard – noch nicht ganz wach. 😉

Elf Klassen mit insgesamt 240 Schülern hat Rektorin Gudrun Klotzsche in diesem Jahr an ihrer Grundschule in Gmund. Davon drei erste Klassen mit insgesamt 59 Kindern. Neunzehn Lehrer, von denen drei in diesem Schuljahr neu hinzugekommen sind, sollen den Lehrstoff an die Kinder vermitteln. Gmund habe inzwischen viele junge Familien, sagt die Rektorin und fügt hinzu:

Das Schulhaus ist voll, alle Klassenzimmer sind belegt, einschließlich des Musikzimmers.

Vor zwei Jahren habe man das Schulgebäude erst renoviert und mit digitalen Medien wie Beamer und Computer ausgestattet. Clara Freimann (18) und Nadine Grimm (18), die ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Schule absolvieren, unterstützen die Schule. Clara kümmert sich am Vormittag um die Kinder im Hort, und Nadine managt am Nachmittag die Mittagsbetreuung.

Absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr an der Schule: Clara Freimann und Nadine Grimm.
Absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr an der Schule: Clara Freimann und Nadine Grimm.

Für Mehmet (6) ist es der erste Schultag überhaupt. Er ist schon ganz aufgeregt, aber mehr aus Vorfreude. Auch Florian (7) aus Dürnbach freut sich auf die Schule. Was er in den Ferien denn gemacht habe? „Ohh. Weiß nicht mehr“, so seine Antwort.

Auch Katharina (6) aus Gmund kann sich nicht mehr so recht erinnern, was sie in den Sommerferien gemacht hat. „Gespielt“, sagt sie, „Räuber und Gendarm“. Und erst im Nachsatz fällt ihr ein, dass sie wohl auch in Kroatien im Urlaub war.

Felix aus Moosrain (6) hält seine Schultüte fest im Arm. Er war in Italien unterwegs. Und am Tegernsee. Endlich Rechnen und Schreiben lernen – darauf freue er sich. Am meisten aber auf das, was sich in der Schultüte befindet. Eine halbe Stunde Anfahrtsweg hat er. „Das ist schon lang“, sagt seine Mutter, „aber der Bus hält ja direkt im Schulhof.“

„Man braucht nur ein bisschen Mut und Ausdauer“

Alle Schulanfänger versammeln sich in der Turnhalle. Rektorin Gudrun Klotzsche hält ihre Begrüßungsrede. Anschließend dürfen die Kinder in die Klassenzimmer. Für die Eltern steht in der Zeit warmer Kaffee in einem extra Raum bereit, den Elternbeiratsvorsitzende Adrienne Weigl traditionell mit den Eltern der letzten ersten Klassen organisiert hat.

Die Schule hat also wieder begonnen. Wie sagt Klotzsche so schön:

Schule macht Spaß. Man braucht nur ein bisschen Mut und Ausdauer. Dabei helfen wir, alle zusammen.

Die Kleinen und ihre Schule:

Mehmet aus Dürnbach mit seiner Mutter.
Mehmet aus Dürnbach mit seiner Mutter.
Katharina aus Gmund.
Katharina aus Gmund.
Felix aus Moosrain mit Schultüte und Eltern.
Felix aus Moosrain mit Schultüte und Eltern.

Schulbeginn_2016

Noch sind die Haken vor den Klassenzimmern leer.
Noch sind die Haken vor den Klassenzimmern leer.
Der Kaffee wartet auf die Eltern.
Der Kaffee wartet auf die Eltern.
Rektorin Gudrun Klatsche mit Sekretärin Martina Klawonn.
Rektorin Gudrun Klotzsche mit Sekretärin Martina Klawonn.

… und zwei Einhörner auf dem Weg in die Klasse – da kann der Schulstart nur gut werden:

Zwei Einhörner auf dem Weg in die Klasse...


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