Vandalismus in Rottach-Egern

Rohe Gewalt und riesen Ärger

Von Martin

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Rottach-Egern zu zwei neuerlichen Fällen von Vandalismus. Diesmal betroffen waren das Rathaus der Gemeinde und ein Wäschegeschäft in der Seestraße.

Vandalismus in Rottach-Egern? Da war doch was.

Nicht nur die Pächterin Ute Brunner von „Wäsche Schübel“, bei der die Schaufensterscheibe zerborsten ist, dachte zuerst an die schweren Sachbeschädigungen von Ende letzten Jahres. „Das Muster scheint das Gleiche gewesen zu sein“, meint Brunner.

Sie hat bereits ihre Versicherung über den Schaden informiert. Der Glaser war im Laufe des Montags auch schon da und teilte der Geschäftsinhaberin mit, dass es sich um rohe Gewalt gehandelt haben muss.

„Zum Glück hielt die Doppelverglasung der Schaufensterscheibe. Dennoch ist das ein riesiger Ärger, weil die neue Scheibe nur bei höheren Außentemperaturen eingesetzt werden kann“, sagt Brunner.

Zweiter Vorfall an den Rathaustoiletten

Etwas weniger groß ist der Schaden am Rottacher Rathaus. Dort ging aus derzeit noch ungeklärten Gründen die Außenscheibe der Damentoilette zu Bruch. Frühestens am Mittwoch könne laut Gemeindegeschäftsführer Josef Brummer der Schaden am den Fenstern der Damentoilette repariert werden.

„Viele Mitarbeiter des Bauhofs haben über Fasching frei“, sagt Brummer, der spekuliert, dass jemand den Schäden mit einem harten Schneeball verursacht haben könnte.

Polizei kann und will noch nichts sagen

Die Polizei Bad Wiessee wollte sich am gestrigen Montag zu den beiden Vorfällen aus ermittlungstaktischen Gründen nicht umfassend äußern. Hinweise auf Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen sehen die Beamten aber derzeit nicht: „Wir gehen davon aus, dass die Sachbeschädigungen vom zurückliegenden Wochenende in Rottach-Egern unabhängig voneinander verübt wurden.“

Trotzdem möchte die Polizei nicht vom gleichen Muster wie vor drei Monaten ausgehen. Alleine schon das Ausmaß der Sachschäden sei deutlich geringer. Es entstand bei beiden Fällen ein Gesamtschaden von etwa 1.100 Euro.


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