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Am Bolzplatz Haslau

Rottacher sollen Hundeverbot aufheben

Von Nicole Kleim

Für Spiel-, Volleyball- und Fußballplätze gilt generell: Hunde müssen draußen bleiben. Das sieht ein Hundebesitzer aus Rottach-Egern nicht so.

Seit 1. Mai ist der Weg am Uferbereich der Popperwiese in Rottach-Egern für Hunde gesperrt. Ein Hundeverbot gilt auch auf Spielplätzen.

Der Badebereich der Ringseeanlage (Popperwiese) bis zur Schorner Bucht ist bislang der einzig offizielle Outdoor-Spielbereich für Hunde in Rottach-Egern. Seit dem 1. Mai ist der Weg dorthin für die Hunde gesperrt. Sobald die Saison losgeht, gilt absolutes Hundeverbot im Badebereich. Selbst mit Leine dürfen die Hunde dort nicht Gassi gehen.

Ebenso verboten ist es, seine Vierbeiner auf Spiel-, Fuß- oder Volleyballplätzen frei laufen zu lassen. Die Gefahr, sie könnten irgendwo ihr „Geschäft“ verrichten, in das die Kinder reintreten, oder gar in den Mund nehmen könnten, wäre einfach zu groß.

Besonders Hundebesitzer empfinden solche Verbote als Hundefeindlichkeit. Ein Hundebesitzer aus Rottach-Egern beschwerte sich nun, weil die Gemeinde die Hundeverbotsbeschilderung am Bolzplatz in Haslau erneuert hatte. Und stellte prompt einen Antrag auf Aufhebung des Verbots.

Hunde- oder Kinderspielplatz?

Wie Rottachs Geschäftsleiter Gerhard Hofmann erklärt, sei in der Satzung von 2005 ein generelles Hundeverbot auf Spielplätzen festgelegt. Am Bolzplatz in Haslau habe auch immer ein Schild darauf hingewiesen, bis es irgendwann aus unerklärlichen Gründen verschwunden war. Zwischenzeitlich sei der Platz für manche Hunde zum Spielplatz geworden.

Der Platz sei früher sehr stark frequentiert gewesen, so Hofmann, zwischenzeitlich weniger. Erst in letzter Zeit sei er wieder mehr genutzt worden, weshalb ein neues Hundeverbotsschild aufgestellt wurde. Mit der Beschwerde des Hundebesitzers gegen das Verbot muss sich nun der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 30. Mai beschäftigen. Beginn ist um 19 Uhr.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer für die Wolfsgrubstraße sowie die Verschiebung der Sanierungsmaßnahme der öffentlichen Toiletten an der Ringseeanlage auf Herbst 2017.

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