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Rottacher Auferstehungskirche feiert Wiedereröffnung

Von Martin

„Die Kirche gefällt mir so gut. Alle Plätze sind besetzt. Ich glaub ich bleib hier“, so Dekan Walter Waldschütz während des ökumenischen Gottesdienstes am gestrigen Abend.

Der evangelische Pfarrer Dr. Martin Weber, dessen Auferstehungskirche ganz bewusst am Reformationstag wiedereröffnet wurde, und die zahlreich erschienen Gläubigen konnten sich bei dieser Aussage des katholischen Würdenträgers ein kleines Grinsen nicht verkneifen.

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Dekan Walter Waltschütz (l.) und Pfarrer Dr. Martin Weber beim ökumenischen Gottesdienst in der Auferstehungskirche.

Es wurde viel gelacht. Gefeiert. Alle waren fröhlich. Vor allem Pfarrer Weber ist einfach froh, dass die Auferstehungskirche nach mehr als dreijährigen Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen endlich wieder seine Türen öffnen kann.

Pfarrer Weber dankt allen Beteiligten und verrät weitere Pläne der Pfarrgemeinde

„Es war eine lange Zeit, die viel Kraft kostete. Teilweise bin ich extra einen Bogen um die Kirche gefahren, damit ich die – nicht enden wollende – Baustelle nicht sehen muss“, gab Weber in seiner Predigt zu.

Offene Worte des Pfarrers, der den zahlreichen und hilfreichen Menschen – einfach den vielen Schultern, die das Projekt trugen – für die unermüdlichen Mühen und Anstrengungen dank sagte:

„Ohne die riesige Unterstützung hätten wir das alles niemals bis heute geschafft. Danke. Danke an den Kirchenvorstand, die Handwerker und Bauarbeiter. Die Kommunen Rottach-Egern und Kreuth. Danke für jede einzelne Spende und an alle die, die an diesem Großprojekt mit tätig waren“, so Weber, der im Gegenzug zahlreiche Präsente überreichte.

Während des Gottesdienstes verriet Pfarrer Weber, dass die evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden am Tegernsee in naher Zukunft einen gemeinsamen Kirchenbauverein gründen wollen.

Geschichte der Auferstehungskirche

1952 wurde Architekt Olaf Andreas Gulbransson mit der Planung des Kirchenbaus beauftragt. Im selben Jahr wurde der Grundstein gelegt. Unter Pfarrer Heinrich Hell erfolgte am 24. Juli 1955 die feierliche Einweihung der Kirche.

In der Folgezeit wurde der rückwärtige Raum des Kirchenschiffs, der ursprünglich als Gemeindesaal gedacht war, ausgebaut und erhielt Sitzgelegenheiten, so dass das Fassungsvermögen der Kirche auf über 400 Plätze anstieg.

Der Zahn der Zeit nagte auch an der Auferstehungskirche. 2006 wurden erste Schäden am Dach und den Fassaden festgestellt. Ab da an ging es in die Sanierungsplanung. 2008 begannen die aufwändigen Bauarbeiten, die nun mit der Wiedereröffnungsfeier abgeschlossen wurden.


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