Rottacher Bergwacht rückt mit Tourenski aus

von Simon Haslauer

Die Bergwacht Rottach hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun. Gleich zweimal musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Und auch die Tourenski mussten sich die Retter anschnallen.

Am Wochenende musste die Bergwacht gleich zweimal ausrücken. / Quelle: Bergwacht Rottach

Die Bergwacht Rottach hat ein ereignisreiches Wochenende hinter sich – zwei verletzte Wintersportler mussten gerettet werden. Am Samstag gegen 11.55, so die Bergwacht, ging der Alarmmelder zum ersten Mal los. Ein Skitourengeher an den Rauhenköpfen habe sich verletzt.

Wie es der Zufall so will, war dort bereits eine Rettungsmannschaft vor Ort. Nach Absprache mit der Einsatzleitung machte sich die Mannschaft mit dem ATV (All-Terrain-Vehicle) auf den Weg, die letzten hundert Höhenmeter mussten sie mit Tourenski zurücklegen. Zusätzlich zu den Rettern wurde außerdem noch der Rettungshubschrauber Christoph 1 gerufen. Der 35-jährige Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht und das Rettungsteam kehrte ins Tal zurück.

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Fast exakt 24 Stunden später, am Sonntag gegen 11.50 Uhr, musste die Bergwacht ein zweites Mal ausrücken. Ein Wanderer habe sich auf dem Weg von der Neureuth zur Gindelalm das Sprunggelenk gebrochen. Auch hier machte sich eine Mannschaft sofort auf den Weg. Die zuständige Einsatzleiterin forderte aufgrund des Verletzungsmusters einen Hubschrauber, Christoph Murnau, an. Nach der Erstversorgung konnte der 53-jährige Patient in eine geeignete Klinik gebracht werden.

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