Schützengesellschaft Rottach-Egern darf an Gsotthaber Stuben anbauen

Ruf der Schützen wurde erhört

Von Martin

Der akute Hilferuf der Schützengesellschaft Rottach-Egern nach mehr Platz wurde erhört.

Im Rottacher Gemeindrat wurde einem Antrag auf Anbau an die Gsotthaber Stuben im Rahmen der letzten öffentlichen Sitzung zugestimmt.

Schützen kämpfen mit Platzproblemen

Um den bisherigen Platzproblemen Rechnung zu tragen, hofften die Schützen auf einen Anbau. Aus diesem Grund wurde der Vorsitzende der Schützengesellschaft Erich Hastreiter im Vorfeld der Gemeinderatssitzung im Rottacher Rathaus bei Bürgermeister Franz Hafner und Bauamtsleiter Walter Hübsch vorstellig und klagte sein Leid. „Die Schützen haben Platzprobleme mit der Ablage von Taschen und Utensilien, was teilweise den Weg zur Schießanlage erschwert“, so die Zusammenfassung des Gesprächs von Hafner.

Tatsächlich lagerten die Mitglieder ihre Schießutensilien bisher im Bereich der Schießstände und im Büroraum. Dort ist der Stauraum aber bereits vollkommen ausgereizt. Eine bessere Lösung musste her.

Erst eine Absage, dann ein Kompromiss an der Nordseite

Die Schützen mussten dabei jedoch zunächst ein „Nein“ aus dem Rathaus hinnehmen. Ihrem ursprünglichen Plan, die Außenwände zu verlängern, um damit mehr Raum zu gewinnen, erteilte Hafner eine klare Absage. „Den Zahn habe ich ihnen schnell gezogen, die Außenwände sind tragende Wände, das wäre sehr kompliziert und teuer geworden“, so Rottachs Bürgermeister während der Gemeinderatssitzung.

An der Rückseite der Gsotthaber Stuben soll der Anbau enstehen.

Der Gemeinderat tendierte – auch auf Anraten Hafners – stattdessen zu einer anderen Lösung, einer Erweiterung an der Nordseite der Gsotthaber Stuben. Dort existiert bereits ein Anbau, der als Gastronomie dient. Analog dazu soll nun ein 5 Meter x 3,50 Meter großer „Bau“ entstehen. Auch die Schützengesellschaft ist mit diesem Kompromiss zufrieden, wie Hafner betonte.

Die Kosten sind unklar und werden vom Verein getragen

Die Kosten für die Erweiterungsmaßnahme sind derzeit noch unklar, werden jedoch von der Schützengesellschaft getragen, was auch dazu beitrug, dass der Gemeinderat das Vorhaben ohne Diskussion absegnete. Das Genehmigungsverfahren wurde eingeleitet.


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