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Neujahrsschwimmen in Gmund

Samt Einhorn in den Tegernsee

Von Nicole Kleim

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Wer noch einen Rausch von der Silvesternacht hatte, der war heute beim traditionellen Neujahrsschwimmen in Seeglas ruckzuck nüchtern. Bei einer Wassertemperatur von 4 Grad Celsius wagten sich alle Hartgesottenen in den Tegernsee. Und auch die Gmunder Seegeister mussten untertauchen …

Spätestens um 13:30 Uhr waren die etwa 40 Schwimmer heute hellwach. Bei einer Wassertemperatur von genau 4,3 Grad Celsius und einer Lufttemperatur von 3,6 Grad stiegen sie nur mit Badehose, Bikini oder Badeanzug bekleidet in den Tegernsee. Bereits zum neunten Mal veranstaltete die Gmunder Wasserwacht ihr Neujahrsschwimmen in Seeglas.

Eingeladen waren alle befreundeten Ehrenamtliche, Sportvereine und Gemeinderäte. Während sich Franz von Preysing waghalsig in die kalten Fluten stürzte, ließ Bernd Ettenreich als Vorstand der Gmunder Seegeister lieber seine Jungs und Mädels im eiskalten Wasser tanzen.

Weil die Seegeister partout kein Grillfest zahlen wollen, mussten sie sich zu zehnt der heutigen „Cold Water Challenge“ stellen, zu der sie nominiert worden waren. Der Kasten Bier stand griffbereit, als es mit aufgeblasenem Einhorn und Faschingsklamotten juchzend ins Wasser ging.

„Cold Water Challenge“ gemeistert

Hätten sie sich geweigert, wäre ein Grillfest für die Herausforderer nötig geworden. Die Aktion wurde aus den eigenen Reihen gefilmt. Ettenreich nominierte gleich wieder die nächsten: Die Damen-Mannschaft des FC Real Kreuth, die Freiwillige Feuerwehr Dürnbach und den Eishockey-Club Tegernsee. Jetzt haben die drei neu Nominierten wiederum eine Woche Zeit, die Herausforderung zu meistern. „Bis jetzt waren alle eisern“, so Wolfi Haas von den Seegeistern.

Dafür heizte die Gmunder Wasserwacht mit einem offenen Feuer, Glühwein und Kinderpunsch ein. Alle Teilnehmer des heutigen Neujahrsschwimmens wärmten sich dick eingemummelt auf und genossen den eiskalten Auftakt ins neue Jahr.

Das Neujahrsschwimmen in Gmund basiert übrigens auf einer Idee von Rettungsschwimmerin Martina. „Im Winter sehen wir uns nicht.“ Die Dienstzeit der Wasserwacht beginne erst im Mai und ende im September. Das habe sie ändern wollen. Wenn das kein guter Start in die Saison ist.

So fing das Jahr in Gmund an:


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