In Richtung München ging gestern wenig
LKW-Chaos auf der A8

von Sabiene Hemkes

Auf der A8 von München in Richtung Salzburg war es schon gestern am frühen Morgen zu einem Unfall gekommen, der massive Auswirkungen auf den Berufsverkehr hatte. Das Verkehrschaos eskalierte, als sich am Stauende eine Auffahrkollision mit vier weiteren Sattelschleppern ereignete. Noch am späten Nachmittag war die Autobahn nur einspurig zu befahren.

Pendler und Reisende die gestern am Morgen die A8 von Salzburg nach München befuhren, steckten im Stau fest. Der nächtliche Unfall eines Sattelschleppers auf Höhe der Anschlussstelle Holzkirchen (wir berichteten) an die anschließenden Bergungs- und Aufräumarbeiten beeinträchtigten den Verkehr. Der Rückstau zog sich noch Stunden später zurück bis nach Weyarn. Das übersah wohl ein 63-jähriger Berufskraftfahrer. Am Stauende fuhr der Mann auf einen stehenden Sattelzug auf. Dieser wiederum wurde durch die Wucht des Aufpralls in den vor ihm stehenden LKW geschoben. Damit nicht genug, auch der davor stehende Lastkraftwagen wurde noch bei dem Aufprall beschädigt.

Fazit der Auffahrserie: Insgesamt waren vier Sattelzüge von dem Auffahrunfall des 63-Jährigen betroffen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Fahrer, der sich bei dem Aufprall leicht verletzte, konnte noch am Unfallort verarztet werden. Drei der vier Sattelzugmaschinen waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden. Der von der Polizei geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.

Durch die umfangreichen Bergungsarbeiten war bis gestern Nachmittag um 16:40 Uhr nur eine Fahrspur befahrbar. Die Autobahnpolizei meldete einen Rückstau bis hinter der Abfahrt Irschenberg.


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