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Klettern und Rodeln im Sommer am Ostiner Oedberg

Sau viel Spaß – nicht nur für Touristen

Von Maxi Hartberger

Im Sommer gibt es am Tegernsee viele Möglichkeiten, seine Ferien und damit die eigene Freizeit zu gestalten. Zu dem vielseitigen Programm gehört auch der Oedberg in Ostin.

Sommerrodelbahn, Klettergarten, Spielplatz sind im Angebot. Und wann hat man schon mal die Möglichkeit, Schweine zu streicheln?

Die beiden Schweine am Oedberg freuen sich über jeden Besuch, vor allem wenn etwas zu Essen für sie rausspringt.
Die beiden Schweine am Oedberg freuen sich über jeden Besuch, vor allem wenn etwas zu Essen für sie rausspringt.

Wenn man den Oedberg in den Sommermonaten besucht, ist es bei gutem Wetter fast immer voll. Die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten ziehen vor allem Familien an, ob einheimisch oder von außerhalb. Ein Spielplatz, die Oedberg-Alm und der Klettergarten sorgen für die hohen Besucherzahlen. Die Sommerrodelbahn ist ein einmaliges Highlight im Tal.

Denn mit dem „Oedberg-Flitzer“ kann man nun schon seit sechs Jahren mit 42 km/h den Hang in Ostin hinunterrasen. Fahren darf jeder, der bereits sieben Jahre sowie mindestens 1,20 Meter groß ist. Oft müssen dann auch Mama oder Papa den Spaß mit ihren Kindern teilen.

Den Oedberg runterbrettern – natürlich ohne Bremsen

„In der Sommersaison sind es aber schon sehr viele Urlauber“, gesteht der Systemtechniker der Rodelbahn, Johann Haslauer. Zu diesen Touristen gehören auch die drei Jungs Piet (7 Jahre), Paul (8 Jahre) und Nelo (12 Jahre). Sie sind bereits zum wiederholten Mal am Tegernsee und wollen auch dieses Mal eine Runde mit der Sommerrodelbahn fahren. Sie verzichten nur ungern auf einen Besuch am Oedberg. Schließlich war es laut Nelo vorheriges Jahr schon lustig und Piet grinst verschmitzt: „Hat Spaß gemacht, ich hab nicht mal gebremst.“ Bei unserer Testfahrt haben auch wir Spaß bei der Abfahrt. Zu bemängeln ist aber eine fehlende Einweisung beim Einsteigen in die Gefährte. Wer sich nicht auskennt, könnte so leicht Gas und Bremse verwechseln.

Besonderes System sorgt für mehr Sicherheit im Klettergarten

In den Klettergarten dürfen die drei Jungs jedoch nicht, ihren Eltern sei das zu unsicher. Anders sieht das der 47-jährige Hamburger Ralf Vögtle, der soeben mit seinen zwei Kindern aus den Rodeln steigt. Auch er sei bereits mehrmals hier gewesen und möchte auch den Klettergarten ausprobieren. Bezüglich der Sicherheit habe er keine Bedenken. „Schließlich sind die Kinder ja gesichert.“

Wie uns später der Betreiber des Kletterwalds, Alf Huber, erklärt, sei ihm eben genau diese Sicherheit sehr wichtig. Aus diesem Grund wurde das „Bornack-System“ eingeführt. Es verhindert, dass der Kletterer seine beiden Karabiner gleichzeitig aus den Stahlseilen aushängt. Dadurch ist er dauerhaft an den Stahlseilen befestigt und somit besser gesichert.

Doch ist das System auch leicht zu bedienen? Besucher Christian Krieger war mit dem vorherigen System des Kletterwaldes besser vertraut: „Es ist gewöhnungsbedürftig, aber die Sicherheit muss ja gewährleistet sein, insofern bin ich mit dem System zufrieden.“ Seine Frau Monika bestätigt das, doch „manchmal wird einem trotzdem ein bisschen mulmig, aber das gehört dazu.“

Im Kletterwald überwindet so manch einer seine Höhenangst.
Im Kletterwald überwindet so manch einer seine Höhenangst.

Doch nicht nur für Erwachsene hat der Klettergarten was zu bieten, auch die Kleinen zwischen fünf und sieben Jahren haben die Möglichkeit, in den beiden Parcours‘ „Fuchsbau“ und „Bärenhöhle“ ihr Können unter Beweis zu stellen. Den siebenjährigen Mädels Sina und Magali machen vor allem die Seilbahnen Spaß: „Das ist wie fliegen.“ Wie „Kletter-Chef“ Alf verrät, wird im Herbst ein weiterer Kinderparcours hinzukommen.

Auf dem Oedberg-Areal sind zu dieser Jahreszeit vor allem Touristen anzutreffen. Wie uns Huber erklärt, „ist das natürlich typisch für die Sommerferien bei uns im Tal.“ Doch auch manch Einheimischer wagt sich in die Höhen. Unter ihnen Vereine, Junggesellenabschiede und Firmentreffs. „Insgesamt ist die Resonanz der Besucher im Kletterwald sehr gut“, erklärt Sicherheitsguide Joachim Bott. Aber er gibt zu bedenken, dass die Besucherzahlen naturgemäß stark wetterabhängig sind.

Wer nicht ganz so mutig ist, hoch hinaus zu klettern oder den Berg runterzurasen, kann entweder in der Oedberg-Alm etwas essen und trinken oder aber die Schweine am Oedberg besuchen. Die grunzen täglich in ihrem Gehege vor sich hin und hoffen darauf, dass Besucher etwas Leckeres zu essen dabei haben. Und wenn schon kein Futter über den Zaun kommt, dann verlangen die zwei Schweine wenigstens eine Streicheleinheit.

Hier noch ein paar Eindrücke von der Freizeitanlage:

Vor allem für Kinder ist der Oedberg-Flitzer ein Highlight.
Vor allem für Kinder ist der Oedberg-Flitzer ein Highlight.

v.li.: Nelo, Paul und Piet fanden die Fahrt den Oedberg hinunter sehr spaßig. Gebremst wurde natürlich nicht.
v.li.: Nelo, Paul und Piet fanden die Fahrt den Oedberg hinunter sehr spaßig. Gebremst wurde natürlich nicht.

Bevor es in den Kletterwald geht, werden erstmal Sicherheitsgurte angelegt.
Bevor es in den Kletterwald geht, werden erstmal Sicherheitsgurte angelegt.

Die beiden Mädels Sina und Magali durchklettern den Fuchsbau.
Die beiden Mädels Sina und Magali durchklettern den Fuchsbau.

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