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Aigner und Kreidl kommen zur Eröffnung nach Gmund

Kreisel in Seeglas eingeweiht

Von Robin Schenkewitz

Seeglas_Kreisel_Einweihung

Mehr als ein Jahrzehnt wurde um den Seeglas-Kreisel in Gmund gekämpft. Seit einigen Wochen ist das knapp eine Million Euro teure Bauprojekt fertig. Heute nun folgte die offizielle Einweihung. Und die gesamte Politprominenz ließ sich feiern.

Knapp 40 Meter hat der neue Kreisel im Durchmesser. Bis zu 22.000 Fahrzeuge pro Tag sollen den Kreisverkehr in Spitzenzeiten künftig durchfahren. Durch den Bau wurde nun ein gefährlicher Verkehrsknotenpunkt endgültig entschärft.

Und das haben sich die Gemeinde Gmund und das Straßenbauamt auch einiges kosten lassen. An die 960.000 Euro hat das Projekt Schätzungen zufolge verschlungen. 49 Prozent davon trägt die Gemeinde, den Rest der Bund und der Freistaat. Heute folgte nun die offizielle Einweihung.

Politprominenz zugegen

Nicht entgehen lassen wollte sich das auch eine beachtliche Anzahl hochrangiger CSU-Politiker. Neben Staatministerin Ilse Aigner waren auch der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan und Landrat Jakob Kreidl zugegen. „Vor 15 Jahren kam ich mir mit der Forderung nach einem Kreisverkehr noch vor wie ein Verdurstender in der Wüste“, so Kreidl. Doch jetzt, nach dieser Zeit, habe man es endlich geschafft. Auch seine Parteikollegin Ilse Aigner pflichtete ihm bei.

„Ich glaube, wenn man hier steht, dann sieht man am besten, warum es den Kreisverkehr braucht“, so die frischgebackene Wirtschaftsministerin. Die neue Verkehrsführung soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen und unter anderem den Autofahrern aus Richtung Hausham das Leben erleichtern.

Der Kreisel ist gleichzeitig auch Teil des Verkehrswegeplans des Landkreises, in dem man schrittweise das Straßennetz verbessern möchte. Es sei sehr schwierig, neue Straßen oder Umgehungen zu bauen, so der Landrat. Daher sei die Verbesserung der noralgischen Punkte ein wichtiger Beitrag. „Ich bin froh, dass sich Gmund hier einen Ruck gegeben hat“, erklärte der frischgebackene CSU-Landratskandidat.

Wildblumenwiese

Natürlich freute sich auch Bürgermeister Georg von Preysing über das neue Gmunder Vorzeigeprojekt. Besonders die Bauarbeiten wollte Preysing noch einmal hervorherben. Das habe – nach einigen Anfangsschwierigkeiten – wirklich gut funktioniert. „Wir sehen ja an Beispielen wie Marienstein, dass es nicht immer so reibungslos abläuft“, so Preysing.

Bei den Bauarbeiten am Kreisel kam es nur gelegentlich zu Staus
Bei den Bauarbeiten am Kreisel kam es nur gelegentlich zu Staus.

Mit Parkplatz, Radweg und Kreisverkehr habe man an der vielbefahrenen Stelle ein Gesamtkonzept geschaffen, das auch sehr gut funktioniere. „Wir haben unsere Ziele voll erreicht“, so ein zufriedener Rathaus-Chef.

Es fehle derzeit nur noch etwas, das in der Mitte des Kreises stehen solle. Dafür sind die Bürger aufgerufen, sich mit Ideen einzubringen. „Dann werden wir sehen, ob wir uns das leisten können“, erklärte der Bürgermeister. Seine persönliche Vorliebe würde die Gemeindekasse in jedem Fall schonen: „Ich würde mir eine Wildblumenwiese wünschen.“

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