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Bad Wiessee: Haus Ursula

Alles hängt am siebten Plan

Von Maxi Hartberger

Das Haus Ursula am Lindenplatz in Bad Wiessee steht leer – der Abriss ist längst geplant. Doch noch immer hadern Gemeinderat und Investor mit den Plänen zum Neubau. Nun könnte endlich ein Kompromiss gefunden sein.

Genehmigt: Die siebte Plan-Variante für das Haus Ursula am Lindenplatz.

Vergangenen Oktober hatte man den ersten Entwurf für das neue Gebäude am Lindenplatz abgeschmettert – Bauamtsleiter Helmut Köckeis bezeichnete es „als ziemlichen Brocken.“ Seitdem stehen Gemeinde und Investor, die Bavaria Wohnbaupartner aus Ottobrunn, in Verhandlungen.

Immer wieder wird ein Kompromiss gesucht. In der vergangenen Gemeinderatssitzung kamen die Planungen erneut auf den Tisch: „Das ist jetzt die siebte Variante, wir haben wirklich unermüdlich gebastelt“, erklärte Köckeis. Er lobte den Antragsteller, „der immer wieder gut“ auf die Vorschläge der Gemeinde eingegangen sei.

Das passt nicht ganz…

Diesmal ging es erneut um die beiden erdgeschossigen Anbauten jeweils zur Bundes- und Freihausstraße. Den neusten Plänen nach sind die beiden jedoch nicht formgleich, was einige Gemeinderäte zu bemängeln hatten. Außerdem war ein Erker zur Gartenseite im Gespräch. „Das war der Wunsch der Antragsteller.“

Im Erdgeschoss sollen zwar nur Ladenflächen entstehen, doch der Investor möchte den hinteren Teil inklusive vorgeschlagenem Erker als Wohnung nutzen. „Das ist verständlich, da es da hinten nicht unbedingt ideal für ein Geschäft wäre“, räumte Köckeis ein. Klaudia Martini (SPD) sah das allerdings etwas anders:

Der braucht doch da hinten nicht noch diesen Rucksack.

Ähnlich sahen es auch ihre Ratsmitglieder, sodass Köckeis und Städteplaner Eberhard von Angerer vorschlugen, die Vorderseite zur Bundesstraße formgleich zum hinteren Teil des Gebäudes zu planen und auf den Erker zu verzichten. „Dafür bekommt er dann die eine Wohnung“, erklärte Martini wohlwollend.

Damit kehrt der Gemeinderat beim vorderen Teil des Gebäudes an der Bundesstraße zur Planung des Gemeinderates Markus Trinkl zurück. „Damit hat man einen noch besseren Durchblick zum Lindenplatz“, erklärt auf Köckeis. Der Gemeinderat verabschiedete die neue Planung einstimmig.

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