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Gmund legt Regeln für Mittagsbetreuung fest

Neue Standards für Schulessen

Von Christopher Horn

Die Arbeiten an der Gmunder Grundschule sind demnächst beendet. Im September startet der reguläre Schulbetrieb.

Für die Kinder gibt es dann auch eine erweiterte Mittagsbetreuung. Wie diese genau aussehen wird, hat die Gemeinde jetzt festgelegt.

Die Mittagsbetreuung an der Gmunder Grundschule wird zum neuen Schuljahr erweitert.
Die Mittagsbetreuung an der Gmunder Grundschule wird zum neuen Schuljahr erweitert.

Gmund will für junge Familien attraktiver werden. Wenn im September das neue Schuljahr startet und die neue Grundschule ihren Betrieb aufnimmt, wird eine erweiterte Mittagsbetreuung für die Schulkinder angeboten.

Insgesamt 70 Kinder werden so mittags versorgt. 42 in der Gruppe von 12 bis 14 Uhr, 28 Schüler von 11 bis 16 Uhr. Dafür hat die Gemeinde extra drei neue Mitarbeiter eingestellt. Jetzt hat sich der Gemeinderat auf die Rahmenbedingungen der Betreuung verständigt und eine entsprechende Satzung verabschiedet.

Reichen die Plätze?

Sind nicht genügend Plätze verfügbar, werden Kinder, deren Eltern beide berufstätig sind, oder Kinder, deren Entwicklungsrisiko durch die Aufnahme in die Betreuung gemildert werden kann, bevorzugt, heißt es in der entsprechenden Satzung. Auch die Jüngeren haben den Vortritt vor älteren Schülern. „Bislang haben wir aber immer genügend Plätze gehabt“, sagte der Gmunder Geschäftsleiter Alfons Besel am Dienstag im Gemeinderat.

Auch für das kommende Schuljahr rechnet die Gemeinde momentan nicht mit einer Überbelegung. Das Betreuungsjahr beginnt am 1. September und endet am 31. Juli. In den Ferien wird allerdings pausiert. „Eine Ferienbetreuung ist eine ganz andere Baustelle. Sie wird vom Freistaat nicht gefördert und so müssten wir dafür andere Beiträge verlangen“, so Besel weiter.

3,50 Euro pro Mittagessen

Bereits im Juni verständigte sich der Gemeinderat auf die Kosten für die neue Mittagsbetreuung. Allein kann die Gemeinde diese allerdings nicht stemmen, 51 Prozent müssen die Eltern tragen. Insgesamt 3,50 Euro hat die Gemeinde pro Mittagessen angesetzt. „Wir sollten sehen, dass für die Kinder kein gentechnisch verändertes Essen angeboten wird“, regte Gemeinderat Michael Huber (SPD) an.

Der Gmunder Bürgermeister versicherte daraufhin, dass auf jeden Fall gesundes Essen auf den Tisch kommen werde. „Ich bin sicher, dass die Mittagsbetreuung gut funktionieren wird. Sollte Nachbesserungsbedarf entstehen, werden wir reagieren“, versprach von Preysing abschließend. Am Ende sprach sich der Gmunder Gemeinderat einstimmig für die neue Satzung zur Mittagsbetreuung aus.

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