Rebensburg, Neureuther & Co. messen sich unter Flutlicht im Parallelslalom
Sonnenbichl: Skistars im Wettstreit

von Peter Posztos

Wie berichtet finden am kommenden Wochenende vom 22. bis 24. März die Internationalen Deutschen Alpinen Ski-Meisterschaften in den technischen Disziplinen am Tegernsee statt. Gefahren wird der Slalom am Sonnenbichl und der Riesenslalom auf der Sutten.
Am Freitag abend geht es gleich mit einem echten Knaller los. Unter Flutlicht findet ein Parallelslalom mit vielen deutschen Stars statt.

FIS Europacup Sonnenbichl am 10. und 11. Februar 2012 (21)

Der Auftakt der Deutschen Meisterschaften am Tegernsee verspricht unterhaltsam zu werden. 16 Mannschaften werden sich am kommenden Freitag ab 18 Uhr in der spannenden Atmosphäre eines Nachtrennens auf der FIS-Strecke am Sonnenbichl messen. Auf dem Programm steht ein Parallelslalom. Ein Wettbewerb, der bereits bei der im Februar stattgefundenen Ski-WM in Schladming Tausende Zuschauer begeistertet.

Doch auch die Sportler sind bei so einem Event motiviert bis in die Haarspitzen. Die Lokalmatadorin Viktoria Rebensburg, die den Skiverband Oberland vertritt, ist zumindest begeistert:

Ich freue mich schon total auf diesen Wettkampf. Das ist ein absolut cooler Event, spannend für Zuschauer und Athleten.

An den Start in Bad Wiessee gehen die deutschen Top-Stars, darunter die Technikspezialisten Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Lena Dürr. Dagegen wird Maria Höfl-Riesch aufgrund ihrer jüngsten Knieverletzung nicht an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Aussichtsreichste Chancen haben dennoch der Skigau Werdenfels mit dem Team Fanny Chmelar, Andrea Filser, Felix Neureuther und Fritz Dopfer. Für den Ski-Verband Oberland gehen im Team 1 bei den Damen Viktoria Rebensburg, Barbara Wirth, Marlene Schmotz und bei den Herren Anton Tremmel, Raffael Breu sowie Lukas Wasmeier an den Start.

Der Reiz des Teamwettbewerbs

Mitentscheidend bei einem Teamwettbewerb ist der Start. Hier kann man sich als Fahrer schon einen Vorsprung herausarbeiten. Allerdings werden viele der direkten Duelle nicht selten erst auf der Ziellinie im Fotofinish entschieden. Da aber vier Rennläufer je Paarung an den Start gehen, stellt sich oftmals erst nach dem letzten Läufer heraus, wer eine Runde weiterkommt. Und auch die Taktik spielt eine große Rolle, wie OK-Chef Albert Meier erklärt:

Ich kann mir als Trainer anschauen, welcher Athlet der gegnerischen Mannschaft auf welcher Position fährt, und kann dann meine Läuferin dagegen setzen oder Top-Fahrern aus dem Weg gehen. Da ist also jede Menge Taktik im Spiel und dadurch wird dieser Event interessant bis zum letzten Fahrer.

Dabei wird der Teamwettbewerb im K.O.-Modus ausgetragen. Die Setzliste ergibt sich aus dem DSV-Ranking der einzelnen Athleten. 16 Skiverbände können Mannschaften melden. Jede Mannschaft kann maximal sechs Starter nominieren, davon höchstens drei pro Geschlecht. In jedem Wettkampf starten dann zwei Damen und zwei Herren je Team. Es fahren jeweils die beiden Frauen und die beiden Männer gegeneinander. Die Siege aus den Einzelrennen werden jeweils addiert, der Verband mit den meisten Punkten nach einer Paarung kommt eine Runde weiter.

Insgesamt 10.000 Euro Preisgeld zu gewinnen

Um den Anreiz zusätzlich zu erhöhen, konnten die Skivereine Tegernseer Tal auch ein Preisgeld in Höhe von 10.000,- Euro ausloben. Beigesteuert wurde der Betrag laut Pressesprecher Ernst Lehmhofer von der Alfons-Hörmann-Stiftung, die sich unter anderem der Förderung des Sports widmet. Die Erstplatzierten erhalten 5.000 Euro, für die Ränge zwei und drei gibt es jeweils 3.000 beziehungsweise 2.000 Euro.


Diskutieren Sie mit uns
Melden Sie sich an und teilen Sie
Ihre Meinung.
Wählen Sie dazu unten den Button
„Kommentare anzeigen“ aus