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Starker Schachzug für Kaltenbrunn

Von Maxi Hartberger

Die Internationale Bayerische Schach-Meisterschaft zieht jährlich knapp 500 Spieler aus der ganzen Welt nach Bad Wiessee. Doch in diesem Jahr wird das Turnier zum letzten Mal in der Wandelhalle ausgetragen. Jetzt ist der neue Standort bekannt.

Gut Kaltenbrunn wird der neue Standort der Internationalen Bayerischen Schach-Meisterschaft.
Gut Kaltenbrunn wird der neue Standort der Internationalen Bayerischen Schach-Meisterschaft.

Obwohl das im Jahr 1987 ins Leben gerufene Turnier heuer 20-jähriges Jubiläum feiert, herrscht Abschiedsstimmung bei der Internationalen Bayerischen Schach-Meisterschaft (OIBM). Denn sie findet zum letzten Mal in der Wandelhalle in Bad Wiessee statt, bevor das gesamte Jodbad-Areal in das geplante Hotel umgebaut wird.

Wo die Meisterschaft in den nächsten Jahren dann veranstaltet wird, wurde bisher nicht verraten. Doch Peter Rie, Veranstaltungsmanager der TTT, gibt jetzt auf Anfrage den neuen Standort bekannt: „Die Gespräche laufen zwar derzeit noch, aber es ist eigentlich fix, dass die OIBM nach Gut Kaltenbrunn zieht.“

Kaltenbrunn erfüllt wichtigste Kriterien

Die TTT als Ausrichter habe mögliche Räumlichkeiten geprüft, „allerdings gibt es da ja nicht allzu viele“, stellt Rie fest. Man habe sich dann immer wieder mit dem Turnierleiter Horst Leckner und den fünf Tal-Bürgermeistern abgestimmt. „Und die Entscheidung ist dann letztlich auf Kaltenbrunn gefallen.“ Die Entscheidung hing von mehreren Faktoren ab:

Zum einen natürlich die verfügbare Gesamtfläche. Dann auch die Frage, wo es möglich ist, neun Tage plus Auf- und Abbauzeit eine fixe Zusage zu erhalten und ob eine entsprechende Gastronomie vorhanden ist. All diese Kriterien hat Kaltenbrunn erfüllt.

Der Vertrag sei zwar noch nicht unterzeichnet, aber er werde wohl auf fünf Jahre laufen, „damit wir – die TTT – als Ausrichter auch eine gewisse Planungssicherheit haben.“ Doch der Wechsel von Bad Wiessee nach Gmund ist nicht nur ein Ortswechsel, sondern mit einigen anderen Änderungen verbunden. „Es ist eine komplette Organisationsumstellung“, betont Rie.

Ein „extra Aufschwung“: Der Blick auf den Tegernsee.
Ein „extra Aufschwung“: Der Blick auf den Tegernsee.

Zwar liegt im Moment der Fokus noch auf dem laufenden Turnier in Wiessee, „aber wir werden uns zeitnah mit dem entsprechenden Personenkreis zusammensetzen und die Neuorganisation besprechen.“ Doch es steht nicht nur ein Standortwechsel für die Schachmeisterschaft an, auch bei der Leitung des Turniers gibt es Neuerungen: „Sebastian Siebrecht wird künftiger Turnierleiter.“

Rie beurteilt den Umzug nach Gmund insgesamt positiv und sieht die Konsequenzen für die bisherige austragende Gemeinde Bad Wiessee nicht so dramatisch: „Natürlich ist der Standortwechsel ein Verlust für Wiessee, aber in meinen Augen kein gravierender.“ Das liege vor allem an den Übernachtungszahlen, die weiterhin bestehen werden:

Viele der Teilnehmer übernachten seit 20 Jahren in Bad Wiessee und das wird trotz neuem Austragungsort auch in Zukunft so bleiben.

Gut Kaltenbrunn sei ein sehr attraktiver Standort. „Wenn man sich vorstellt auf dem Hof mit Blick auf den Tegernsee – das wird dem Turnier sicher nochmal einen extra Aufschwung geben“, so der TTT-Veranstaltungsmanager abschließend.


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