Starkes Bier, starke Sprüche, starke Stimmung!

Von Peter Posztos

Den Anfang der Starkbierfeste im Tal hat heuer Gmund gemacht. Am Freitag und Samstag war es im Gasthof am Gasteig soweit. Und das Motto “Dumm daher reden kann schließlich jeder, nicht nur die Herren aus der Politik” hat auch dieses Jahr wieder gut gepasst.

Der Fastenprediger Florian Oberlechner hatte vorab schon ein Schlückchen zuviel Starkbier genossen. Aber das kann man ihm nicht übel nehmen. Denn die Themen, die das politische Tegernseer Tal zu bieten hat, muss man sich wahrlich erstmal „schön trinken“, bevor man darüber fabulieren kann.

Ein kleiner Eindruck vom Fest auf Video gebannt:

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Hier noch ein kurzer Auszug der unterhaltsamsten Aussagen Oberlechners aus seiner knapp 90-minütigen Rede:

Nur wenige Meter von Florian Oberlechner entfernt hatte Georg von Preysing Platz genommen. Und so bekam „der Graf und Bürgermeister von Gmund“ auch gleich die ersten Sptzen ab. Wieviele neue Mitten es in Gmund denn noch geben soll, war die Frage Oberlechners, die natürlich niemand beantworten konnte. Und auch die übrigen „Totalschäden“ der Gmunder Bebauungspolitik, das Maximilian und Gut Kaltenbrunn, mussten zur Verdeutlichung anderer politischer Bankrotterklärungen herhalten. „Was sollen die Gemeinden denn nur mit den vorhandenen Schulhäusern machen? Ist doch klar: Drei neue Maximilian.“

Für Bad Wiessee beispielsweise prophezeite Oberlechner, dass die geplante neue Seepromenade so etwas wie Wiessees „Maxi-kalten-milian-brunn“ werde. „Bis die fertig ist, kann der kriechende Selerie aufrecht laufen. Mit Sicherheit.“

Eher Grobes musste sich Peter Janssen anhören. Auch hier die rhetorische Frage Oberlechners „Wieviel Janssen verträgt die Stadt“. Natürlich ohne Antwort. Die gab der Kreuther jedoch bei der Feststellung, dass der Stadtrat mitnichten aus Ja-sagern besteht. Denn manchmal schaffen die Damen und Herren auch ein „richtig Peter“ oder auch gern genommen ein vitales „genau, Herr Bürgermeister.“

In Kreuth müsse man sich jedoch keine Sorgen machen. Soviel Fehler wie andernorts können dort gar nicht passieren. „Wer nichts tut, der tut auch nichts Falsches“ so das Fazit Oberlechners.

Für die meisten war`s a Gaudi. Das Bier war stark und die Stimmung auch. Und für die, die sich die Fastenpredigt nicht anschauen konnten, gibt es die nächste Möglichkeit an diesem Mittwoch oder Donnerstag im Bräustüberl.

Dort wird es der Gmunder Nico Schifferer erfahrungsgemäß so richtig krachen lassen. Vor allem der Stegreif ist Schifferer`s Domäne. Ein richtiges Derblecken sollte es werden. Und alle, die die Sprüche abbekommen, werden auch dort wieder gute Miene zum derben Spiel machen (müssen).


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