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Bilderstrecke von Mountainbike-Trail-Eröffnung

Zeitplan dank zahlreicher Helfer eingehalten

Von Peter Posztos

Zweite Ergänzung vom 18. Mai / 18:13 Uhr
Die Witterung hat es den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die innerhalb eines Monats den neuen Mountainbike-Trail oberhalb der Schwaigeralm in Kreuth präparierten, nicht leicht gemacht. Zunächst war noch einiger Restschnee vom Winter auf der rund fünf Kilometer langen Strecke. Dann kam über die Eisheiligen frischer dazu.

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Doch genau einen Tag vor der offiziellen Einweihung waren alle Arbeiten getan , und der eine oder andere Helfer hatte schon die Möglichkeit, den Trail abzufahren. Fazit: Empfehlenswert.

Viele Überstunden, um Zeitplan einzuhalten

Der Mountainbike-Trail in Kreuth ist der erste seiner Art im Gebiet der Alpenregion Tegernsee-Schliersee (ATS). Von einem echten „Pilotprojekt“ sprach daher unter anderem ATS-Leiterin Sabine Floßmann, die sich durch die Verwirklichung einen wahren Ruck für Mountainbike-Tourismus verspricht.

Und nicht nur das: Weitere Strecken in der Region Schliersee und im Tegernseer Tal sollen folgen. Wann genau und wo? Darauf ist Floßmann heute nicht weiter eingegangen. Das komme aber nicht zuletzt auch auf die Waldgrundstücksbesitzer an. In Kreuth war das ausschließlich der Bayerische Staatsforsten, der trotz anfänglicher Bedenken der Errichtung keinerlei Steine in den Weg legte.

Aber am heutigen Freitag standen nicht die zukünftigen Pläne der ATS oder Grundstücksfragen, sondern vor allem der Trail an sich und dessen Mitinitiator von Bionicon Arne Seeber und dessen Team im Mittelpunkt. „Teilweise hat das Team bis weit nach 21:00 Uhr und bis zuletzt ihre Freizeit an den Wochenenden geopfert, damit wir heute hier sein können“, stellte Floßmann klar.

Lob für Helfer-Team

Von allen Seiten erhielten Seeber und die unzähligen Helfer Lob für ihr ehrenamtliches Engagement. Die Freude darüber war Seeber förmlich anzusehen, der auf Nachfrage betonte: „Der Trail ist genau so geworden, wie wir ihn uns vorgestellt haben.“

Dass das innovative Projekt tatsächlich innerhalb eines Monats fertig wird, hat unter anderem Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider bei der Übergabe der Zeitpläne kaum für möglich gehalten. „Da war ich doch ein wenig skeptisch, wie das funktionieren soll“, erinnerte sich Bierschneider, der zwar nicht heute, aber sicher bald mal eine Testfahrt unternehmen will.

Ab sofort kann der Mountainbikepfad übrigens von jedermann und täglich von morgens bis spätestens 21:00 Uhr abends und voraussichtlich bis November genutzt werden. Noch sei die Strecke aber einigermaßen anstrengend. „Auch wenn es bergab geht, muss man noch ganz ordentlich in die Pedale treten“, berichtet Seeber von einer der ersten Fahrten. „Aber wenn sie erst mal eingefahren ist, wird sie sicher noch mehr Spaß machen.“

Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth.
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser
Eröffnung Mountainbike-Trail Kreuth. Quelle: Bella Wieser

Ergänzung vom 11. Mai mit der Überschrift: Talweit erster Mountainbike-Trail im Aufbau

Mehr als fünf Kilometer lang soll er werden, der erste Mountainbike-Trail am Tegernsee. In genau einer Woche wird der offizielle Startschuss erfolgen. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun, wie man auf unserer kleinen Fotostrecke von heute Nachmittag sieht.

Etwa 2,5 Kilometer haben die Helfer rund um das Bionicon-Team von Arne Seeber schon geschafft. Trail-Markierungen aus Sägespänen streuen, Äste und Wurzeln abschneiden und vor allem rechen. Am Wochenende geht es dann, bei nicht ganz so schönem Wetter, weiter.

Gegen 11 Uhr treffen sich die Helfer jeweils am Samstag und am Sonntag an der Schwaiger Alm in Kreuth. Von dort aus geht es dann die letzten Kilometer per Bus oder per Mountainbike zum “Einsatzort”. Und nach der Arbeit gibt es dann ein paar Tegernseer Hell …

Hier ein paar Eindrücke von heute Nachmittag. Wie gesagt: es braucht nur einen Rechen, Handschuhe, viel Sägespäne und weitere Helfer – und in spätestens einer Woche ist der erste offizielle Trail am Tegernsee fertig.

Ursprünglicher Artikel vom 18. April mit der Überschrift: “Talweit erster Mountainbike-Trail”
Wanderer und Mountainbiker eint allzu oft nicht nur die Freude an der Natur. Auch die immer wieder hitzig geführten Auseinandersetzungen sind charakteristisch für die schwierige Beziehung der beiden Gruppen.

Die einen fühlen sich den “Fahrradrowdies” ausgesetzt. Die Mountainbiker klagen dagegen über die allzu oft renitenten Wanderer.

Ein Zustand, der für die Tal-Gemeinden wie auch für die TTT tendenziell schwierig ist. Sind doch beides attraktive Zielgruppen, die man ungern verlieren oder, wie im Fall der Mountainbiker, zukünftig verstärkt erreichen möchte.

So hatte sich, auf Initiative der TTT und der Weissacher Firma Bionicon, vor etwa eineinhalb Jahren eine Projektgruppe zusammengefunden. Das Motto “Tegernsee macht sich sattelfest für die Zukunft” zeigte damals schon den Weg auf. Und Koordinator Michael Götz beschrieb das ambitionierte Ziel folgendermaßen: Radfahrer begeistern, an den Tegernsee bringen und sie als Stammkunden halten.

Erster von fünf Trails

Was folgte, waren teilweise schwierige Verhandlungen mit Gemeindevertretern. Unverständnis und Unwillen auf der einen Seiten. Aber auch begeisterte Stimmen und positive Kommunikation auf der anderen, so berichten es Insider, hätten am Ende doch noch zu einem guten Ergebnis geführt. Heute nun wurde das erste konkrete Projekt der Gruppe vorgestellt.

Im Beisein des Kreuther Bürgermeisters Josef Bierschneider, Forstbetriebsleiter Stefan Pratsch, ATS-Geschäftsführerin Sabine Floßmann, Projektleiterin Christine Miller und Arne Seeber von der Firma Bionicon erfolgte der Spatenstich für den ersten landkreisweiten “BaySF-Bike Trail”. Namensgeber für den schmalen Naturradweg sind die Bayerischen Staatsforsten.

Von links: Arne Seeber, Stefan Pratsch, Christine Miller, Sabine Floßmann und Josef Bierschneider

So entsteht in den kommenden Wochen in Kreuth – in der sogenannten Langenau – der erste von fünf Mountainbike-Trails. Laut Pratsch sei die Lage ideal, um den Pilot-Trail zu starten:

Wir können hier ohne wesentliche Eingriffe in die Natur ein Konfliktfeld zwischen Wanderern und Mountainbikern vermindern und gleichzeitig den Landkreis in der Verwirklichung der Ideen des Masterplans Tourismus unterstützen.

Der Weg verläuft entlang eines bereits bestehenden Forstwegs. Die Trailstrecke soll an der Langenau Alm beginnen und über eine Länge von rund sieben Kilometern bis zur Schwaiger Alm reichen.

Begeistert zeigte sich auch Sabine Floßmann, Geschäftsführerin der Alpenregion Tegernsee Schliersee: “Wir freuen uns auf die Erweiterung des Radsportangebotes in unserer Region, welches vorrangig nicht Extremsportler anspricht, sondern für den Mountainbiker errichtet wird, der sich neuen persönlichen Herausforderungen stellen möchte.” Und Christine Miller, Produktmanagerin bei der TTT, ergänzt: “Die Lage des Trails ist für den Start eines solchen Projekts ideal. Das Gelände hat kein allzu großes Gefälle, und durch die geringe Breite und die spezielle Wegeführung wird das Tempo rausgenommen.”

Ein “sportliches Ziel” haben sich auch die vielen freiwilligen Helfer vorgenommen, die aus der Projektgruppe der Firma Bionicon sowie Mitarbeitern des Kreuther Bauhofs bestehen. Vier Wochen sollen die Bauarbeiten, trotz derzeitiger Schneelage, dauern. Bereits am 18. Mai werden die ersten Biker die Strecke befahren können. So zumindest der Plan.

“Zwischen 50-70 Freiwillige werden das Projekt vor allem am Wochenende unterstützen”, sagt Bionicon-Mitarbeiter Arne Seeber. Trotzdem freue man sich über noch mehr helfende Hände, die sich bei Bionicon (08022 – 66 02 98) anmelden können.

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