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Erstmals im Spitzinggebiet

Taubenstein bekommt eigene Nachtskitour

Von Simon Haslauer

Seit dieser Wintersaison gibt es am Taubenstein eine neue Skitour – extra für Touren in der Dämmerung oder Nacht. Wie das ganze aussieht, lest ihr hier.

Der Aufstieg der neuen Skitour am Taubenstein. / Quelle: DAV

Die Menschen zieht es in die Berge. Besonders Skitouren sind aktuell am boomen – zunehmend auch in der Dämmerung oder bei Nacht. Einziges Problem: Bisher gab es kein offizielles Angebot für spätabendliche Tourengeher – abgesehen von einem Skitourenabend am Sudelfeld.

Das soll sich nun ändern. Gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein (DAV), Partnern aus dem Tourismus, Gemeinden und dem Naturschutz sowie den Grundstücksbesitzern hat die Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) eine naturverträgliche und attraktive Route gefunden. Die erste offiziell beschilderte Nachtskitour am Taubenstein ist seit dieser Saison befahrbar. Die ATS betont:

Dabei wurde gemeinsam mit dem DAV ein neues, reflektierendes Schild entwickelt, damit sich die Skitourengeher auch nachts gut orientieren können und auf der ausgeschilderten Route bleiben.

Von der Talstation bis zum Taubensteinsattel

Die Tour startet, so die ATS, an der Talstation der Taubensteinbahn und verläuft durch den Unteren sowie Oberen Lochgraben entlang der ehemaligen Skiabfahrt bis zum Taubensteinsattel. Dabei werden gut 600 Höhenmeter erklommen und knappe drei Kilometer getourt.

Tim Coldewey, Leiter des Projekts bei der ATS, ist zuversichtlich, dass die Nachttour gut angenommen wird. Man werde außerdem im Rahmen der Rangereinsätze am Taubenstein immer wieder das Gespräch mit Wanderern suchen, verspricht Coldewey und betont:

Denn gerade nachts ist es sehr wichtig, dass sich die Sportler an die offiziellen Touren – wie hier am Taubenstein – halten.

Dem stimmt Florian Bossert, Gebietsbetreuer für das Mangfallgebirge, zu. Er weiß: “Gerade in der Dämmerungszeit nehmen die Wildtiere im Winter die notwendige Nahrung zu sich, um den Energiebedarf in dieser kargen Jahreszeit zu decken. Durch die heutigen Lichtkegel der Stirnlampen ist der Störungsradius hier enorm und eine Lenkung der Wintersportler*innen auf eine Dämmerungs- und Nachtroute sehr wichtig.”


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