Tegernseer Stillleben

von Ursula Weber

Vorerst geht der Winter im Tegernseer Tal nicht in den Sommerschlaf. Unsere Autorin hat eisgekühlte Aussichten, und einen eher unbekannten Fakt über das Bierbrauen parat.

Das aktuelle TS-Kalenderblatt.

Auch wenn uns die letzten Wochen schon einen angenehmen Vorgeschmack auf den Frühling geschenkt haben, lässt der Winter noch nicht so ganz locker. Es bleibt vorerst kühl und der eine oder andere Graupelschauer wird weiterhin dabei sein. Und wer weiß, vielleicht kommt ja zu Ostern auch noch einmal – fast schon traditionsgemäß – ein bisserl Schnee zum Eierverstecken.

Eisgekühlte Aussichten also, die jeder auf seine eigene Art verschönert, so wie unser Fotograf. Ein Tegernseer Stillleben quasi, das den heimatlichen Blick recht spritzig-würzig umrahmt und mit der Geschichte des Tals untrennbar verknüpft ist.

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Deutlich weniger bekannt ist übrigens, dass das Bierbrauen ursprünglich Frauensache war. Bei den Germanen begann es, dass Backen und Brauen den Frauen oblag und bis ins Mittelalter hinein wurden auch bei uns die Brauutensilien als Mitgift vererbt. Bis allmählich die weltliche und die kirchliche Macht auf den ertragreichen Geschmack des Bierverkaufs kamen und das Brauen aus den Privaträumen verbannten. Inzwischen entwickeln sich aber auch in unserem Landkreis wieder kleinere Brauereien und die Landschaft des Bieres bekommt etwas von ihrer Artenvielfalt zurück. Gott sei es gedankt: Prost!

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