Tölzer Firma baut für Familien in Schaftlach

Zwei Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen sollen auf einer freien Wiese in Schaftlach entstehen. Die Wohnanlage ist für Jung und Alt geeignet. Der Baubeginn hängt von zwei Dingen ab.

In Schaftlach plant eine Tölzer Firma zwei neue Mehrfamilienhäuser / Archivbild

Auf einer freien Wiese in der Alex-Gugler-Straße in Schaftlach plant die Immobilienfirma Hausbau Hörmann GmbH aus Bad Tölz zwei Mehrfamilienhäuser. Die neue Wohnanlage sollte ursprünglich 19 Wohneinheiten haben, wurde aber inzwischen auf 16 reduziert.

Bereits im August vergangenen Jahres lag dem Waakirchner Bauausschuss der Vorbescheidsantrag des Bauträgers vor. Nachdem das Landratsamt im Januar seine Genehmigung für den Neubau erteilt hatte, „geht es nun in die Realisierung“, wie Bürgermeister Sepp Hartl in der letzten Sitzung des Bauausschusses erklärte.

Anzeige

Altersgerecht und barrierefrei

Die Hörmann GmbH hat in Bad Tölz und München schon verschiedene Wohnbau-Projekte realisiert. Als Bauträger schlüsselfertiger Immobilien hat das inhabergeführte Familienunternehmen in Schaftlach vor, „ganz normale Eigentumswohnungen“ zu bauen.

Die Wohnungen werden eine Größe haben zwischen 50 und 110 Quadratmetern, wie Geschäftsführerin Sylvia Hörmann auf telefonische Nachfrage mitteilt. Darunter habe man 3-Zimmer-Wohnungen mit zwei getrennten Schlafzimmern. „Beispielsweise für Senioren, die getrennt schlafen wollen“, so Hörmann.

Für das Wohnprojekt sind insgesamt 32 Stellplätze nachzuweisen. Zwei fehlen noch. Die geplante Tiefgarage bietet bislang 21 Parkmöglichkeiten, neun Plätze sind oberirdisch vorgesehen. Hörmann sieht darin kein Problem:

Unsere Tiefgarage ist mit ziemlich breiten Parkplätzen konzipiert worden. Für die zwei fehlenden könnte man diese einfach schmäler schieben.

Und auch oberirdisch sei auf der Wiese noch ausreichend Platz. Aufgrund der neuen Stellplatzsatzung, die laut Bürgermeister Sepp Hartl im Kommen sei, wären sogar noch sechs bis sieben Besucherparkplätze erforderlich. „Aber die gilt noch nicht.“ Hartl äußert sich positiv zu dem Vorhaben: „Schaut guat aus. Das wird eine schöne Sache.“

Einstimmig entschied der Bauausschuss, den Neubau der Wohnanlage unter der Voraussetzung zu bewilligen, dass zwei oberirdische Stellplätze nachgewiesen werden. Je nach Dauer des Genehmigungsverfahren könnte schon im Spätsommer mit dem Bau begonnen werden. Spätestens aber im kommenden Frühjahr, wie Hörmann versichert. Eine Bauzeit von 18 bis 20 Monaten ist für dieses Projekt angesetzt.

SOCIAL MEDIA SEITEN

Anzeige
Aktuelles Allgemein

Diskutieren Sie mit uns
Melden Sie sich an und teilen Sie
Ihre Meinung.
Wählen Sie dazu unten den Button
„Kommentare anzeigen“ aus

banner